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EXKLUSIV - Barcas Präsident stellt klar, dass es im Fußball nicht nur um Siege gehe. Vor allem ein respektvoller Umgang sei für ihn und seinen Verein wichtig.

Dubai. Seit Juni 2010 ist Sandro Rosell Präsident des FC Barcelona. Unter seiner Ägide haben die Katalanen unter anderem die Copa del Rey, die spanische Meisterschaft und die Champions League gewonnen. Titel sind für den 48-Jährige aber nicht alles: Bei Barca stehe vor allem das Fair Play im Vordergrund, erklärte er im exklusiven Gespräch mit Goal.com.

„Unser Fokus liegt nicht nur auf Technik und Taktik“, so Rosell am Rande einer Sport-Konferenz in Dubai. „Wir wollen, dass unsere Spieler gute und respektvolle Menschen werden. Sie müssen füreinander einstehen und hart arbeiten. Für unseren Klub ist das Gewinnen von Titeln nicht so wichtig wie das Fair Play, unsere Spieler sind schließlich für Kinder auf der ganzen Welt Vorbilder.“

Er ergänzte: „Wenn einer unserer Spiele diese Werte nicht verinnerlichen will, können wir nicht mit ihm zusammenarbeiten. Das zeigt, dass das Fußballerische nicht das Wichtigste für uns ist.“

Stolz auf „La Masia“

Auch zu Barcas Jugendabteilung äußerte er sich: „Ich bin sehr glücklich mit unseren Investitionen in ,La Masia‘. Und meine Zufriedenheit steigt, wenn ich sehe, dass unsere Startelf einzig und allein aus Spielern besteht, die aus unserer Jugendakademie kommen.“

Zudem wehrte sich Rosell dagegen, dass der FC Barcelona eine Rolle im katalanischen Unabhängigkeitskampf spiele: „Politik sollte nicht mit Sport vermischt werden. „Wir, als Verein, distanzieren uns von Politik. Wir vermischen den Fall Katalonien nicht mit Fußball.“

Derzeit sind die Gedanken ohnehin hauptsächlich beim an Krebs erkrankten Coach Tito Vilanova: „Das Wichtigste ist für uns derzeit Titos Gesundheit.“

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