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EXKLUSIV - Nach dem blamablen Aus im League Cup steht der langjährige Coach immer mehr in der Kritik.

London. Haufenweise enttäuschende Spiele, nur der siebte Platz in der Liga und nun auch noch das peinliche Aus im League Cup: Der Abgang von Robin van Persie macht sich im Spiel vom FC Arsenal immer deutlicher bemerkbar. Jetzt ist es Arsene Wenger, der wegen einiger unverständlichen Taktikentscheidungen in der Kritik steht.

Aus gegen Zweitligisten

Das Ausscheiden nach Elfmeterschießen war eine Spitze auf einem Eisberg, der Arsene Wenger immer mehr in die Bredouille bringt. In der Halbzeitpause soll er laut geworden sein – doch auch das brachte nichts ein. Nach dem Elfmeterschießen ging Bradford City mit einem 4:3-Sieg vom Platz, der von der Reaktion seiner Mannschaft entsetzte Wenger resignierte.

Keine gute Saison

Nach den ebenfalls enttäuschenden Leistungen in der Liga sehnt man sich in London nach einem Robin van Persie, der für den Ligakonkurrenten Manchester United fleißig knipst. Gleichzeitig sucht man einen Schuldigen. Diesen finden mehr und mehr Anhänger der „Gunners“ in Trainer Wenger. Der 53-Jährige ist seit 1996 im Amt und galt stets als unangefochten.

Taktische Fehler

Dieser Status wandelt sich nun immer mehr in Unzufriedenheit – und dafür gibt es Gründe: Lukas Podolski wurde beispielsweise als Ersatz für van Persie verpflichtet, in seinen bisherigen 20 Einsätzen für Arsenal spielte er jedoch stets auf dem ungewohnten Flügel.

Gervinho kein Stürmer

Darunter leidet neben der Mannschaft vor allem Gervinho. Der gelernte Außenstürmer muss in dieser Saison vermehrt in der Stoßstürmerposition aushelfen, während Mittelstürmer Olivier Giroud, ähnlich wie Podolski, auch auf dem Flügel spielt.

Auch Aaron Ramsey wird, um die Offensive zu stärken, oft auf den Flügel gestellt, obwohl er sich im zentralen Mittelfeld zu Hause fühlt. Die Offensive nominell zu verstärken, hat man im Sommer verpasst. Ein Santi Cazorla scheint sich in dem System noch unwohl zu fühlen, seine genialen Momente zeigt er zu selten. Van Persie kann er nicht vergessen machen.

Neue Geldmittel

Wenger hat aber auch weiterhin das Vertrauen der Führungsetage. Geschäftsführer Ivan Gazidis versicherte den Fans, dass dem Coach im Winter-Transferfenster enorme Summen zur Verfügung gestellt werden sollen, um die Saisonziele doch noch zu erreichen.

Wie Goal.com am Mittwoch in Erfahrung gebracht hatte, darf Wenger demnach rund 62 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben.

 

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