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Ronnys Klebe und der Sound of Silence
Herbstmeisterschaft Ade, Ronnys linke Klebe und der Sound of Silence: Drei Splitter zu Herthas letztem Heimspiel der Hinrunde gegen Mitabsteiger FC Köln.
Berlin. Im Duell der Absteiger trennten sich Hertha BSC und der 1. FC Köln am Donnerstagabend 1:1. Damit steht fest, dass der Herbstmeistertitel an Eintracht Braunschweig geht. Für die „alte Dame“, mit vier Punkten Abstand Tabellenzweiter, geht es schon am Montag weiter, zum Derby gegen Energie Cottbus. Nach der Partie hat sich Goal.com im Olympiastadion umgehört und liefert euch Stimmen und Splitter zum Spiel!Herbstmeisterschaft weg - wen störts?
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„Köln ist keine Laufkundschaft“, bemerkte auch Sandro Wagner. Der Stürmer war in der 67. Minute für den emsigen Ben Sahar gekommen und fand nach dem Spiel: „Das wirft uns nicht um. Mit der Hinrunde können wir zufrieden sein.“ Wohl wahr: Die „Alte Dame“ bleibt diese Saison im eigenen Stadion nach wie vor unbesiegt, mit fünf Siegen und nun drei Remis. Und hat im Durchschnitt 2,06 Punkte pro Spiel geholt. Wagner: „Mit so einem Schnitt ist man in den letzten Jahren aufgestiegen.“
Ronnys Klebe – was wäre Hertha ohne sie?
| Ronnys Saisonstatistik 2012/13 |
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| 16 Spiele (1127 Min.) |
Tore: 7 Assists: 6 |
12 x Startelf 13 Scorerpunkte |
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Wie schon gegen Kaiserslautern hatte der Brasilianer auf die Führung des Gegners die schnelle und wichtige Antwort parat. Kurz vor der Halbzeit setzte er an der gegnerischen Strafraumgrenze zum Solo an, zog an drei Gegenspielern vorbei – und dann ab! „Ein fantastisches Tor“, bewertete Jos Luhukay den siebten Saisontreffer des Brasilianers. Ansonsten fehlte der Hertha am Donnerstag trotz spielerischen Übergewicht „die letzte Stoßkraft, um in der Gefahrenzone zum Abschluss zu kommen“, wie Luhukay feststellte.
Auch beim BB-Derby gegen Cottbus ruhen die Hoffnungen wieder auf dem Mittefeldspieler, der aber schon gegen Köln leicht angeschlagen in die Partie ging. Der Ausgleich-Schütze selbst war mit dem Punkt gegen die Domstädter zufrieden: „Ein Punkt ist auch nicht schlecht. Jetzt weiterarbeiten und gegen Cottbus besser machen.“
The Sound of Silence – Wagner hat Verständnis für die Fans
Wie schon während der gesamten englischen Woche schwiegen die Fans auch im Berliner Olympia-Stadion während der ersten 12 Minuten und 12 Sekunden. Bei Per Kluges engagierter erster Grätsche nach drei Minuten oder einem Foul an Adrian Ramos aus der neunten Minute konnten sich zwar nicht restlos alle der 34 307 Zuschauer eine Reaktion verkneifen, doch bis 12:12 Minuten gespielt waren, herrschte weitestgehend gespenstisches Schweigen.
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| Die Ostkurve schweigt... | ... bis Minute 12:13! |
Gewöhnungsbedürftig, aber nicht unverständlich, wie Sandro Wagner nach dem Spiel erzählte und Verständnis für die Anhänger zeigte: „Alle haben das verstanden. Klar war es ungewohnt und komisch, aber die Fanvertreter haben uns das vor der Partie erklärt. Die Fans supporten uns immer, wenn sie mal 12 Minuten ruhig sind ist das nicht schlimm.“ Ab Minute 12:13 ließ die Berliner Ostkurve es dafür richtig krachen...
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