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In der Abwehr des deutschen Rekordmeisters brennt es lichterloh. Der Konkurrenzkampf hat nun auch die Bayern-Defensive erreicht. Heiß wird's!

München. Der FC Bayern und der interne Konkurrenzkampf – ein nicht endendes Thema in diesen Monaten. Nicht nur der Bayern-Vorstand schmückt sich mit den vielen guten Neuzugängen, auch die Spieler bestätigen Woche für Woche die positive Entwicklung. In der Offensive und im Mittelfeld rotierte Jupp Heynckes bereits ordentlich. In der Viererkette war der Chef-Coach jedoch zu verschiedenen Varianten gezwungen, da das bayrische Verletzungspech vor allem in der Defensive sein Unwesen trieb. Nun sind jedoch alle wieder fit und die Frage darf gestellt werden: Wer gehört denn nun zur Startelf?

Goal.com-Reporter Maximilian Bensinger unterhielt sich mit Jerome Boateng, Philipp Lahm, Holger Badstuber und Dante. Das exklusive Interview mit Bayerns Abwehrreihe. Wer bildet in Zukunft das Herzstück der Bayern-Defensive?

„Mit Sicherheit geht es um die Wurst. Das geht es aber für jeden Spieler. Klar war es in der Innenverteidigung so, dass Jerome verletzt war, zwischenzeitlich auch Holger und Daniel“, erzählte Philipp Lahm. Die neue Dynamik beim FC Bayern. Vier Innenverteidiger und zwei freie Plätze. Vor allem der stabile und verletzungsfreie Dante bringt die Bayern-Hierarchie durcheinander.

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Ein Luxusproblem

„Jetzt haben wir da natürlich mehrere Alternativen, das muss man ganz klar sagen. Wir müssen die beste finden. Dann werden wir weitersehen“, führte Lahm weiter aus. Der Bayern-Kapitän lobte Dante ebenfalls als „guten Spieler“, aber „auch Holger und Jerome haben in der Vergangenheit gezeigt, was sie leisten können. Ein Daniel van Buyten sowieso.“ Eine schwierige Situation für Spieler und Trainer. Ein Luxusproblem, aber eben auch ein immenser Druck, der unmittelbar mit dem persönlichen Interesse eines jeden Bayern-Stars verbunden ist.

Vor einigen Tagen sprach Daniel van Buyten gegenüber Goal.com bereits seine Kampfansage an die Kollegen aus: „Ich werde mit Sicherheit nicht aufgeben. Wenn alle fit sind, dann wird’s heiß!“ Jerome Boateng gibt sich dieser Tage dagegen wesentlich entspannter. So sagte der deutsche Nationalspieler trotz Bankplatz: „Das ist ja unsere Qualität. Es ist egal, wer momentan spielt. Wir haben immer eine gute Abwehr. Momentan hat Jupp Heynckes keinen Grund, die Innenverteidigung zu ändern.“ Das nennt man dann boatengsches Understatement…

„Das klappt mit Dante“

Holger Badstuber dürfte das gerne hören. Dante und Badstuber? „Ob das so bleibt, das weiß ich nicht. Nach dem zweiten Spiel haben wir das ganz gut hinbekommen. Es ist immer schwierig, wenn man die ersten Male zusammenspielt. Auch in der Champions League war es nicht einfach. Ich musste auch erst wieder reinfinden. Gegen Hannover habe ich schon wieder deutlich besser in die Situation reingefunden“, so der 23-Jährige.

Viele hatten diese Konstellation nicht für optimal gehalten. Zwei Linksfüße – geht das? Für „Badi“ durchaus eine langfristige Lösung: „Es spielen auch viele Innenverteidigerpärchen zusammen, die beide einen starken rechten Fuß haben. Das ist überhaupt kein Hindernis für uns. Man muss aber natürlich die Qualität besitzen, so schnell wie möglich mit einem gut zusammenspielen zu können und sich gut zu verstehen auf dem Platz – und das klappt mit Dante.“

Und was sagt Dante? Er tanzte lieber mit Jessica Kastrop – Bambambarabam! „Ich bin froh, wenn ich spiele. Ich versuche immer meine beste Leistung abzurufen. Ich bin sehr glücklich über mein erstes Tor für Bayern“, sagte Dante. So einfach kann Fußball sein! Das letzte Wort ist sicherlich noch nicht gesprochen und der letzte Pass noch nicht gespielt. Um es in den Worten von Daniel van Buyten zusammenzufassen: Jetzt wird’s heiß!

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