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EXKLUSIV - Thierry Henry will sich während der Spielpause in der MLS bei seinem Ex-Klub fithalten und ein weiteres Leihengagement in London ist nicht ausgeschlossen.

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Von Wayne Veysey

London. Thierry Henry, Stürmer in Diensten des amerikanischen Klubs New York Red Bulls, will sich im Dezember bei seinem ehemaligen Verein FC Arsenal in Form halten. Die Verantwortlichen der Londoner überlegen derweil, den französischen Goalgetter per Leihgeschäft zum dritten Mal im Gunners-Trikot auflaufen zu lassen.

Übers Training zurück ins Team?

Nach Goal.com-Informationen wird Thierry Henry kommenden Monat das Training bei seinem früheren Arbeitgeber Arsenal aufnehmen.

Dem Rekordtorschützen des FC Arsenal wurde gestattet, sich auf dem Londoner Trainingsgelände fitzuhalten, während der Spielbetrieb in der amerikanischen Profiliga MLS ruht.

Die Situation lässt die Vermutung zu, dass aus der Trainingsabmachung ein zweites Leihgeschäft entstehen könnte, aufkeimen - und diese Option scheint durchaus im Rahmen des Möglichen zu sein. Henry genießt bei den Gunners Legendenstatus.



Arsenal auf Stürmersuche

Arsene Wenger beabsichtigt, seinen Kader mit einem neuen zentralen Angreifer im Januar zu verstärken, wenn das Transferfenster wieder öffnet. Und wie von Goal.com im letzten Monat berichtete, hat der Teamchef von Arsenal dafür Atletico Madrids Adrian Lopez als Hauptziel auserkoren.

Für den Fall, dass Arsenal keine Einigung mit dem spanischen Nationalspieler erzielen kann, stehen Überlegungen im Raum sich einmal mehr Henry zuzuwenden, der gerade seine dritte Spielzeit bei den New York Red Bulls absolviert hat.

Gervinho wird wegen des Afrika Cups der Nationen im Januar für rund sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen und bei Arsenal macht man sich auch Sorgen um die Zukunft von Theo Walcott, auch wenn zuletzt Fortschritte bei den Vertragsverhandlungen gemacht wurden.

Noch keine offiziellen Comeback-Gespräche

Obwohl bis jetzt zwischen Henry und Arsenal keine Gespräche stattgefunden haben, wird er als mögliche, temporäre Lösung für das Stürmerproblem gehandelt.

Der Franzose, der im August 35 wurde, hatte Anfang des Jahres eine sieben Spiele umfassende kurzweilige Rückkehr ins Emirates Stadion, die er nutzte, um den Arsenal Klub-Rekord auf 228 Treffer weiter hochzuschrauben.

Der Offensivmann kehrte letzte Woche nach London zurück, nachdem die New York Red Bulls in den MLS-Playoffs ausschieden und damit der nationale Wettbewerb für ihn und seinen Verein endete.
Eigentlich war er in der englischen Hauptstadt, um dort Zeit mit seiner Familie zu verbringen, doch dann besuchte er das Arsenal-Trainingsgelände und war am Samstag auch im Emirates Stadion, als die Gunners im Londoner Nord-Derby Tottenham mit 5:2 besiegte.



Henry steigt im Dezember ins Trainingsgeschehen in London ein

Der 123-fache französische Nationalspieler plant nun, einen Urlaub anzutreten, bevor er im Dezember nach London zurückkehrt, wo er alle Möglichkeiten von Arsenals Trainingsangeboten in Anspruch nehmen will, um sich in die bestmögliche Form zu bringen.

Der New Yorker Kapitän durchlief eine exzellente Saison beim Klub von der amerikanischen Ostküste. Während dieser Spielzeit kam er bei 29 Einsätzen auf 15 Tore und gehört zu den drei Spielern, die für die Auszeichnung als wertvollster Spieler nominiert wurden.

Henry schloss Rückkehr nicht aus

Im Sommer darauf angesprochen, ob er sich die Möglichkeit vorstellen könne, erneut zu Arsenal zurückzukehren, antwortete Henry: „Ich würde gerne nach England und zu Arsenal zurückkehren. Ich hatte nicht geplant, letzte Saison zu Arsenal zurückzukommen. Dazu kam es nur, weil Gervinho und Chamakh zum Afrika Cup der Nationen abgestellt wurden. Ich war da, um zu trainieren und sie fragten mich, ob ich Lust hätte, zu spielen. Wer weiß, was die Zukunft bringt. Ich habe bis jetzt nicht mit Arsene gesprochen, daher weiß ich nicht, in welcher Rolle ich zurückkehren könnte.“

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