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EXKLUSIV - Jermaine Jones ist als „Bad-Boy“ bekannt. Doch ist er auch einer? Im Interview spricht er nicht nur über sein Image, sondern auch über die Titelchancen der Schalker.

Gelsenkirchen. In der Saison 2012/2013 wusste der FC Schalke 04 bislang sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League und im DFB-Pokal zu überzeugen. Mittelfeldmann Jermaine Jones spielte dabei eine zentrale Rolle.

Im Interview mit Goal.com erklärt der US-Amerikaner, welche Ziele er mit den Knappen hat, äußert sich zum Überflieger Eintracht Frankfurt und gibt zu, dass er eigentlich gar kein „Bad Boy“ ist.

Herr Jones, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf des FC Schalke 04 und Ihrer eigenen Leistung?

Jermaine Jones: Absolut zufrieden! Wir sind oben in der Bundesliga und noch aussichtsreich im DFB-Pokal und der Champions League dabei; dazu bin ich bisher verletzungsfrei geblieben und denke, dass ich als Stammspieler bisher auch eine souveräne Leistung abgeliefert habe.

Was ist drin für Schalke in dieser Saison? Springt vielleicht sogar ein Titel heraus?

Jermaine Jones: Jeder Fußballer spielt am liebsten für Titel, aber unser realistisches Ziel ist es, diese Saison das internationale Geschäft durch eine gute Platzierung in der Bundesliga wieder zu erreichen und möglichst weit im DFB-Pokal zu kommen. Der DFB-Pokal ist schon ein Ziel und wäre ja auch realistischer als die Champions League, wo ja noch einige richtige Hochkaräter dabei sind. Wir werden aber alles geben und es unseren Gegnern möglichst schwer machen, und dann schauen wir mal, für was es am Ende reicht.

Wie wichtig ist Huub Stevens für den bisherigen Erfolg und generell für Schalke?

Jermaine Jones: Zu einem großen Teil. Er tut der jungen Mannschaft gut, weil er mit viel Temperament dabei ist.

Wie sehen Sie die bisherige Saison Ihres ehemaligen Vereins Eintracht Frankfurt? Haben Sie die Eintracht so stark wie bisher erwartet?

Jermaine Jones: Respekt! Ich denke, keiner hat das vor der Saison so erwartet. Die Saison ist zwar noch lang, aber die gewonnenen Punkte kann ihnen keiner mehr nehmen. Bisher haben sie das Optimale aus ihren Möglichkeiten herausgeholt.


„Der DFB-Pokal ist schon ein Ziel und wäre ja auch realistischer als die Champions League, wo ja noch einige Hochkaräter dabei sind.“

- Jermaine Jones

Aktuell entdecken viele Spieler den Wert ihrer Persönlichkeit als Marke. Welche Potentiale sehen Sie in der Vermarktung von Spieler-Persönlichkeiten?

Jermaine Jones: Ich denke, es kommt generell auf die Persönlichkeit des Spielers an. Wenn es authentisch ist, kann das auch für die werbenden Unternehmen von großem Vorteil sein.

Welche Unternehmen wären für Sie als Marke interessant? Welche Voraussetzungen müssten diese erfüllen, um Sie als „Werbegesicht“ gewinnen zu können?

Jermaine Jones: Da gibt es einige. Energy-Drinks genauso wie coole Klamotten. Es muss halt zu mir passen und glaubwürdig sein. Auch durch meine besondere Beziehung zur USA würden mir noch ein paar geeignete Partner einfallen.



Als Kapitän des US-Nationalteams kennen Sie beide Seiten der Vermarktung – gibt es Unterschiede?

Jermaine Jones: Wenn ich in Los Angeles bin, habe ich das Gefühl, es ist dort alles noch etwas größer und perfekter – insbesondere in Bezug auf die Superstars in den amerikanischen Sportarten.

Wie gehen Sie mit dem Thema „Social Media“ um?

Jermaine Jones: Facebook, Twitter, Instagram – ich bin da offen und aktiv.

Sie sind  in der Öffentlichkeit teilweise als „Bad-Boy“ mit Ecken und Kanten bekannt – wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Jermaine Jones: Wer mich näher kennt, weiß, dass ich privat eigentlich eher ein ganz ruhiger Kerl bin. Wobei ich es richtig finde, eine Meinung zu haben und diese auch zu vertreten – natürlich respektvoll. Ich bin auch mit der Verantwortung als Familienvater gewachsen. Auf dem Fußballplatz ist das natürlich etwas ganz anderes – da gehen nur sportliche 110 Prozent!

In exklusiver Zusammenarbeit mit presented by.

EURE MEINUNG: Was ist für Jones und Schalke in dieser Saison drin?
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