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EXKLUSIV - Der VfB Stuttgart ist in den letzten Wochen sehr stark in Form. Auch beim deutschen Meister Borussia Dortmund reichte es für einen Punkt. Nun wartet der FC Kopenhagen.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart ist nach einem schlechten Start in die Saison immer besser in Fahrt gekommen. Der vorläufige Höhepunkt war sicherlich das 0:0 am vergangenen Samstag beim deutschen Meister Borussia Dortmund. Dieser Schwung soll jetzt nach Möglichkeit auch in die Europa League mitgenommen werden.

Nach dem Unentschieden in Dortmund war Bruno Labbadia durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die 90 Minuten gut dagegen hielt. „Von der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, bin ich zufrieden. Der Punkt ist, denke ich, verdient. Mit ein bisschen Glück können wir als Gewinner hier vom Platz gehen, aber wir hatten auch das eine oder andere Mal ein wenig Glück auf unserer Seite“, sagte der VfB-Trainer exklusiv gegenüber Goal.com und fügte an: „Es war aber ein intensives Spiel auf taktisch hohem Niveau. Es war sehr viel Tempo drin, was für beide Mannschaften ja schon fast normal ist. Für die Zuschauer war es, obwohl ein 0:0 stand, eine gute Partie.“

Bobic kommt gerne nach Dortmund

Auch der Sportdirektor Fredi Bobic war mit dem Ergebnis und dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, es war verdient und das Spiel war sehr intensiv. Beide Seiten hatten mal einen Matchball in der Hand, konnten ihn aber nicht nutzen, von daher war es ein gerechtes Unentschieden“, sagte Bobic. Er selber spielte früher auch für Borussia Dortmund. Der Sportdirektor wollte aber nichts davon hören, dass es deshalb ein besonders Spiel für ihn war. „Das ist kein besonders Spiel, ein ganz normales Bundesligaspiel. Es ist aber immer was Besonderes in diesem Stadion ein Spiel abzuliefern. Die Atmosphäre hier ist immer super und prickelnd. Flutlicht, Nieselregen, was willst du mehr? Deshalb macht es immer wieder Spaß hierher zu kommen“, lobte Bobic die Fans des BVB.

Stuttgart sicher: Kopenhagen ein anderes Spiel

Nun muss sich der VfB wieder auf die Europa League konzentrieren, wo es bisher noch nicht nach Wunsch gelaufen ist. Dennoch ist Bruno Labbadia nicht unzufrieden. „Wir sind im Hintertreffen. Kopenhagen hat es sehr gut bei uns gemacht. Manchmal ist es einfach auch die Stärke der anderen Mannschaft und nicht die Schwäche der eigenen. Einzig das blöde Spiel in Molde, das haben wir verschenkt, ansonsten würden wir jetzt sagen, es ist ok. Das müssen wir jetzt wettmachen und das können wir auch“, erklärte der 46-jährige.

Kein leichtes Spiel in Dänemark

Er weiß aber auch, dass das Spiel in Dänemark kein leichtes wird. „Kopenhagen wird ein anderes Spiel als in Dortmund. Wir haben aus den letzten 5 Spielen 11 Punkte geholt. Wir haben gegen gute Mannschaften starke Auftritte gehabt und das gibt uns Selbstvertrauen“, hofft Labbadia. Auch Fredi Bobic ist sich sicher, dass der VfB die Chancen nutzen wird, warnt aber auch vor der defensiven Grundhaltung der Dänen „In Kopenhagen wird es ein anderes Spiel. Das ist eine Mannschaft, die spielt anders als der BVB und stellt sich hinten rein und wartet nur ab. Aus diesem Grund wird es schwer und wird auch eine Geduldsprobe für uns sein“, ist sich der 41-jährige.

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