thumbnail Hallo,

EXKLUSIV - Der Bundesliga-Dino kooperiert seit neuestem mit einer Fußballschule in Südkorea und darf sich über die größten Talente aus dem fernen Osten freuen.

Hamburg. Heung-Min Son avanciert in der laufenden Saison langsam aber sicher zum wichtigsten Pfeiler in der Offensive des Hamburger SV. Doch kaum sicherte sich der Youngster seinen Stammplatz, kommen bereits Gerüchte über einen möglichen Wechsel auf. Ob die „Rothosen“ ihren talentierten Stürmer halten können, bleibt abzuwarten. Auf lange Sicht wird man ab jetzt aber wohl gut versorgt werden mit südkoreanischen Spielern – dank Hamburgs Stellenwert im fernen Osten und der Beteiligung an der Eröffnung einer Fußballakademie.

Son nach England?

Seit Tagen berichten Medien über einen möglichen Wechsel des 20-Jährigen. Verständlich, erzielte er doch in der laufenden Saison bereits vier Tore. Demnach sei kein Geringerer als der englische Traditionsverein FC Liverpool daran interessiert, den Knipser unter Vertrag zu nehmen. Satte zehn Millionen Euro als Ablösesumme sollen im Gespräch sein. Doch auch der amtierende deutsche Meister Borussia Dortmund soll ein Auge auf Son geworfen haben.

Ersatz bereits gefunden?

Nach Goal.com-Informationen läuft die Nachfolgersuche beim HSV bereits auf Hochtouren. Demnach ist man mittlerweile sogar fündig geworden. Mit Sunbin Kim und Hansol Hwang schließen sich den „Rothosen“ bis Dezember zwei talentierte Jugendspieler aus Südkorea an, um sich zu beweisen. Das Duo gehört zu den besten des 95er Jahrganges im ganzen Land.

Südkorea als Goldmine?

Doch damit nicht genug: Die Norddeutschen dürfen sich auch in der Zukunft über die Versorgung mit den größten Talenten aus dem Fernen Osten freuen. Grund dafür ist eine Fußballschule, die in Kooperation mit dem HSV errichtet wird. So machte Soney Uysal, Co-Trainer der zweiten Mannschaft des Bundesligisten, sich am Mittwoch auf den Weg nach Südkorea, um bei der Sichtung von über 120 Jugendspielern dabei zu sein.

„Wir testen derzeit 120 junge Spieler, befinden uns in der Spielerfindungsphase. Es geht um den Austausch von Know-How, Equipment und Personal. Im Zuge dieser Partnerschaft werden regelmäßig talentierte Spieler nach Hamburg kommen“, erklärt Thies Bliemeister, Berater und enger Vertrauter der Familie Son die Zusammenarbeit mit dem HSV.

Die Chancen, auf einen neuen Son zu stoßen, stehen in diesem Zusammenhang wohl nicht schlecht.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von der Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Fußballverband?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !


Umfrage des Tages

Was war in den letzten 30 Minuten los?

Dazugehörig