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EXKLUSIV- „Red Devils“-Boss Sir Alex Ferguson scheint sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, den serbischen Verteidiger zu Anzhi Machatschkala ziehen zu lassen.

Manchester. Der englische Vizemeister Manchester United plant offenbar, Innenverteidiger Nemanja Vidic zu verkaufen. Da es sich beim Interessenten um den neureichen russischen Verein Anzhi Machatschkala handelt, erhofft sich das Team vom Trainer Sir Alex Ferguson, bei einem möglichen Deal ordentlich abzusahnen. Dies geht aus exklusiven Informationen gegenüber Goal.com hervor.

Vidic oft verletzt

Der Defensivspezialist hatte in der letzten Zeit oft mit schwerwiegenden Verletzungen zu kämpfen und kam kaum zum Einsatz. Auch momentan steht der 30-Jährige seinem Trainer nicht zur Verfügung, da er mit einer Knieverletzung bis  voraussichtlich Januar ausfällt. Aufgrund seiner Anfälligkeit, erwägt man in Manchester nun wohl den Verkauf des Serben. Die „Red Devils“ streben einen Transfererlös in der Höhe von rund 40 Millionen Euro an – und Anzhi scheint bereit, die Summe zu stemmen.

Eto’o und Vidic als Teamkollegen?

In den Reihen des russischen Erstligisten steht mit Samuel Eto’o bereits ein ehemaliger Weltstar. Mit einem Jahressalär von rund 20 Millionen Euro ist der Kameruner momentan der bestbezahlte Fußballprofi der Welt. Anscheinend möchte Anzhis Mäzen Suleiman Kerimov sich die Dienste von Vidic nun mit einem wöchentlichen Gehalt von rund 250,000 Euro erkaufen. Bereits 2004/05 spielte der Abwehrhüne in Russland – damals im Trikot des Hauptstadtklubs Spartak Moskau.

Ersatz für Vidic bereits vorhanden

Auch der Fakt, dass Coach Ferguson mit Chris Smalling, Phil Jones und allen voran Johnny Evans mittlerweile drei talentierte Innenverteidiger als potentielle Nachfolger zur Verfügung stehen, spricht für einen Verkauf des Routiniers. Und das, obwohl Vidic’s Berater erst vergangene Woche einen möglichen Wechsel seines Klienten praktisch ausschloss.

„Vidic ist zurzeit nicht einsatzfähig, weil er sich einer Operation unterziehen musste. Er konzentriert sich nun voll und ganz auf seine Genesung, nicht auf irgendwelche Transfergerüchte“, wird Silviano Martina von itasportpress.it zitiert.

Demnach hatten vor allem der italienische Rekordmeister Juventus Turin sowie der spanische Tabellenführer FC Barcelona Interesse bekundet. Laut Martina aber Falschinformationen: „Vidic ist bereits Teil eines Top-Klubs. Es gibt keine Verhandlungen mit Juventus oder Bercelona.“

Manchester mit Verletzungssorgen

Während Vidic wie erwähnt erst im Januar des nächsten Jahres zurück im Mannschaftstraining erwartet wird, steht der zuletzt angeschlagene Chris Smalling seinem Trainer bereits kommenden Samstag im Spiel gegen Stoke City zur Verfügung. Phil Jones, der ebenfalls an einer Verletzung laboriert, sollte dagegen eine Woche später im Topspiel gegen den FC Chelsea wieder einsatzfähig sein.

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