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EXKLUSIV - Der Chef der Red Devils hat mit dem 24-Jährigen die Geduld verloren. Grund dafür sind die Verletzungen und die fehlende Verbesserung in seinen Leistungen.

Manchester. Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson ist nach exklusiven Informationen von Goal.com UK bereit, den verletzungsanfälligen Anderson zu verkaufen, nachdem er den Glauben in den ehemaligen Star des FC Porto verloren hat.

In Kontakt mit Benfica und Tottenham?


Anderson hat United mit der ausbleibenden Verbesserung frustriert, nachdem er im Jahr 2007 zum Verein gekommen ist. Es gab im Sommer Diskussionen darüber, ob der 24-Jährige verkauft werden sollte. Mit Benfica Lissabon und Tottenham Hotspur wurde er damals in Verbindung gebracht. United wollte so viel wie möglich von den rund 19 Millionen Euro Ablöse zurückerhalten, die damals für den vielseitigen Mittelfeldspieler bezahlt wurden. So schnell wie möglich sollte diese Summe wieder in die Mannschaft gesteckt werden. Es ist nämlich bekannt, dass Ferguson im zentralen Mittelfeld gerne nachrüsten würde.

„Nicht das gleiche Pech wie Michael Owen“

Anderson hat nur zehn Premier-League-Spiele in der letzten Spielzeit gemacht und ist durch Verletzungen seit seiner Ankunft im Old Trafford zurückgeworfen worden. Dies veranlasste Ferguson dazu, dass er sich Sorgen um die Zukunft des Brasilianers machte. Im April erklärte dazu Sir Alex: „Er hat wirklich sein Potenzial gar nicht richtig ausgeschöpft, welches für uns alle ersichtlich ist. Er ist ein fantastischer Fußballer. Ich kann nur hoffen, dass er nicht das gleiche Pech wie Michael Owen während seiner Karriere hat.“

Dembele war ein möglicher Ersatz für Anderson

United ist nicht in Eile, Anderson im Januar zu verkaufen, da der Spieler bis 2015 unter Vertrag steht, aber ein Abschied im nächsten Sommer scheint möglich, wenn er seine Karriere in Schwung bringen möchte. United wollte im Sommer Mousa Dembele vom FC Fulham verpflichten, bevor er nach Tottenham gewechselt ist. Manchester hatte den Belgier als möglichen Ersatz für Anderson betrachtet.

Warten auf das richtige Angebot

Eine United-Quelle hat Goal.com verraten: „Fergie hat gewartet, dass Anderson explodiert, aber es kam nichts. Seit seiner Knie-Operation 2010 ist er nicht wieder in der Spur.“ Und weiter: „Er wartet definitiv auf das richtige Angebot, aber ein junger Spieler mit einem langen Vertrag sollte nicht billig verkauft werden.“ Zum Unterstreichen der United-Ambitionen, die Premier League zu gewinnen, wurden bisher Robin van Persie, Shinji Kagawa, Nick Powell und Alexander Büttner verpflichtet.

EURE MEINUNG: Kann sich Anderson vielleicht doch noch bei Manchester United durchsetzen?
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