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EXKLUSIV - Nach seiner Galavorstellung stand der Mittelfeldspieler Goal.com Rede und Antwort und setzt sich eine bescheidene Tormarke als Ziel.

München. Der FC Bayern München setzt in seinem ersten Heimspiel der frischen Bundesligasaison ein dickes Ausrufezeichen. In zwanzig Minuten überrollte der deutsche Rekordmeister den hilflosen VfB Stuttgart und traf sechsfach. Luiz Gustavo zeigte sich an diesem Sonntag in überragender Form. Der Brasilianer wollte unbedingt an seiner Torgefährlichkeit arbeiten. Es dauerte nur bis zum zweiten Spieltag - ein echtes Traumtor! Nach dem Spiel sprach er exklusiv mit Goal.com-Reporter Maximilian Bensinger.

Gute Stimmung macht sich breit

An diesem Sonntag-Abend konnte Luiz Gustavo nichts die Laune vermiesen. Selbst die Journalistenfragen beantwortete der Südamerikaner mit seiner gewohnten Gelassenheit. Anstatt den Brasilianer zu loben, wollten die Medienschaffenden wissen, ob er Angst vor dem Neuen hat. Diesem 40-Millionen-Spanier aus Bilbao. Ein giftiger Baske mit überragenden Anlagen. Ob das Tor eine Kampfansage an ihn war oder wie er seine Chancen auf einen Stammplatz einschätzt.

„Die müssen mich das nicht fragen"

Wieso also nicht mal nach dem Wohlbefinden des ´brasilianischen Nationalspielers fragen? Nerven dich manchmal diese Fragen, Luiz? „Die müssen mich das nicht fragen, sondern den Trainer. Ich brauche dazu nichts sagen. Ich muss mich einfach nur auf meine Arbeit konzentrieren. Die Konkurrenz ist immer da, auch schon in der letzten Saison", so Gustavo mit einem entspannten Lächeln.

„In Brasilien nennt man mich Guga"

Nach zwei Jahren ist es höchste Zeit, den Brasilianer mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Hast du eigentlich einen Spitznamen? „In Brasilien nennen mich die Leute aus meiner Heimat Guga. Ich weiß nicht, woher das kommt. Aber so wurde ich schon als kleiner Junge genannt." Guga, also! Leicht zu merken und Gustavo will sein Übriges dazu tun, um nicht der unscheinbare Arbeiter im Mittelfeld zu bleiben. Neben Spielern wie Schweinsteiger und Martinez braucht der sympathische Luiz ein schlagfertiges Argument. Seine linke Klebe ist ein guter Anfang. Tore könnten ein gutes Argument sein.

„Denk daran! Tore schießen!"

Jupp Heynckes forderte von Gustavo mehr Torgefahr und tat dies auch vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart, wie der Mittelfeldakteur verriet: „Er hat mir vor dem Spiel gesagt: 'Denk daran! Tore schießen!' Ich wollte das schon vorher und ich versuche mich jedes Jahr, zu verbessern. Das hat heute schon sehr gut geklappt."

Mit Selbstvertrauen „kann ich Vieles erreichen"

Im Training konnte er bereits seinen Killerinstinkt unter Beweis stellen: „Ja, ich hab das da natürlich schon gezeigt. Ich glaube, ich kann alles machen, wenn ich das Vertrauen bekomme. Mit Selbstvertrauen kann ich Vieles erreichen", so Guga, der bereits eine ganze Ladung, des angesprochenen Selbstvertrauen, getankt hat.

„Zehn Tore sind zu viel"

Ein guter Moment, um über konkrete Zahlen zu sprechen. Hast du dir etwa eine konkrete Tormarke gesetzt? Zehn Tore wäre doch mal eine Ansage oder? „Nein, zehn Tore sind zu viel auf meiner Position. Aber vier Tore pro Saison, das wäre sehr gut", lachte Gustavo und verschwand in der Dunkelheit eines traumhaften Münchner Abends. Natürlich nicht, ohne sich vorher ordentlich zu verabschieden. Einfach ein sympathischer Kerl, dieser Guga...

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Live-Berichterstattung auch von der neuen Facebook-Page von Maximilian Bensinger- http://www.facebook.com/MaximilianBensinger

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