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Exklusiv! Dem BAK gelang es gestern im Berliner Poststadion für eine der größten Pokalsensation zu sorgen - der Regionalligist besiegte Hoffenheim mit 4:0.

Berlin. Das Poststadion erlebte gestern eine der größten Pokalsensationen, als der Berliner Athletik Klub 07 den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim mit 4:0 vom Platz fegte. Die Stimmung war beim Regionalligisten nach den 90 Minuten grandios: Die Mannschaft feierte lange gemeinsam mit Freunden und Familie.

Ligenunterschied nicht zu bemerken

Es war für die meisten Zuschauer überraschend, wie sich der Viertligist gestern präsentierte. Die Gastgeber zeigten mit ihrer Körperpräsenz und dem schnellen Umschalten von der ersten Minute an, dass sie hoch motiviert sind, aber keinerlei Angst vor dem Favoriten aus der Bundesliga haben. Bereits nach 180 Sekunden erzielte Stürmer Metin Cakmak den frühen Führungstreffer für den BAK. Es ist natürlich riesig. Ich habe es unter der Woche schon gesagt, dass Hoffenheim nicht Barcelona ist und wir auf einer Augenhöhe spielen werden. Wir mussten mehr laufen als der Gegner und das hat den Unterschied gemacht, sprach Cakmak nach der Partie zu goal.com.

Freude pur

Mit so einem deutlichen Ergebnis haben wir nicht gerechnet, das ist natürlich traumhaft. Ich denke, bei uns hat viel zusammengepasst, bei Hoffenheim nicht. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Räume eng gemacht. Das ist für alle Spieler hier natürlich ein Supererlebnis, äußerte sich Niklas Brandt nach dem Schlusspfiff. Trotz einiger vergebener Chancen spielten die Hausherren bis zur letzten Minute sehr druckvoll und zielstrebig. Der BAK hat mit seinem Kampfeswillen am Samstag gezeigt, wie man als Underdog die Sensation perfekt machen kann.

BAK effektiv vor dem Tor

Co-Trainer Özkan Gümüs war vor zwei Jahren bei der knappen 1:2-Pokalniederlage gegen Mainz im Kader des BAK. Im Spiel gegen Hoffenheim versuchte er den neuen Spielern mit Tipps zu helfen, worauf es im Pokal ankommt. Nach der Begegnung analysierte er das Spiel seines Teams Die erste Halbzeit war grandios, da hat einfach alles geklappt. Wir haben mit der ersten Chance das Tor gemacht und mit der zweiten nachgelegt. Wir haben sie so gut es geht analysiert und die Mannschaft hat es sehr gut hinbekommen heute.

Wunschgegner: Bayern oder Dortmund

Jeder kleine Verein möchte am liebsten gegen die Top-Teams aus der Bundesliga spielen - solch einen Wunsch äußerten ebenfalls die Spieler aus der Hauptstadt. Der Beste soll kommen - Dortmund oder Bayern, ließ Cakmak kurz und knapp verlauten. Verteidiger Brandt wünscht sich ebenfalls einen der hochkarätigen Bundesligisten: Jetzt freuen wir uns auf die zweite Pokalrunde und hoffen, dass wir einen super Gegner kriegen. Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04 - das sind natürlich die Traumgegner jetzt.

EURE MEINUNG:  Wird BAK in der nächsten Runde erneut für eine Sensation sorgen können?

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