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EXKLUSIV - Nach Swansea wird der norwegische Angreifer nun auch mit Lazio in Verbindung gebracht. Sein Berater machte deutlich, dass man generell gesprächsbereit sei.

Hannover/Rom. Im Testspiel gegen Manchester United am vergangenen Samstag sorgte Mohammed Abdellaoue für Aufsehen, als er zum zwischenzeitlichen 3:1 für Hannover 96 per Hacke traf. Die Niedersachsen verloren letztlich mit 3:4, ein bisschen konnte sich der Norweger aber als Gewinner fühlen. Ehren wird ihn auch, dass er mit anderen Klubs in Verbindung gebracht wird - nach Swansea City haben italienische Medien nun Lazio Rom ins Rennen geworfen.

Will Petkovic Abdellaoue?

Il Messaggero nämlich berichtet, dass deren Coach Vladimir Petkovic in dem Angreifer einen potenziellen Sturmpartner für Miroslav Klose sieht. Lazio soll zuletzt an Burak Yilmaz und Patrick Helmes dran gewesen sein, Ersterer aber entschied sich für einen Wechsel von Trabzonspor zu Galatasaray Istanbul, der Angreifer in Diensten des VfL Wolfsburg zog sich jüngst einen Kreuzbandriss zu und fällt lange aus. Soll es nun also Abdellaoue werden?

Berater spricht von Interessenten

Goal.com hat bei dessen Berater nachgefragt, der jedoch nichts Konkretes preisgeben wollte: Ich mache generell keine Aussagen dazu, welche Vereine interessiert sind“, so Stig Lillejord. Dass es aber Interessenten gibt, scheint Fakt zu sein: „Moa hat in den letzten zwei Jahren in Deutschland auf einem Top-Level gespielt. Da ist es natürlich normal, dass an einem der vielleicht besten Stürmer in Deutschland - und die Bundesliga ist eine der stärksten Ligen in Europa - Vereine interessiert sind.“

„…dann haben wir daran Interesse“

Lillejord betonte zudem, dass sein Klient nicht abgeneigt sei, falls er ein attraktives Angebot erhält: „Er ist glücklich in Hannover und hat noch einen über zwei Jahre laufenden Vertrag. Aber natürlich hat Moa Ambitionen. Das ist normal für Spieler, die auf seinem Level agieren. Wenn sich ein größerer Klub als Hannover meldet, haben wir daran zweifelsohne Interesse. Für den Moment gebe ich keine Statements zu möglichen anderen Vereinen ab - ob das Lazio oder ein anderer Klub ist. Aber wenn sich ein größerer Verein meldet, wird Moa sich mit Sicherheit anhören, was die zu sagen haben.“

Große Konkurrenz im 96-Sturm

Ein klares Bekenntnis zu 96 klingt anders. Bei den „Roten“ lief es für Abdellaoue in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit nicht ganz so gut wie zuvor, ab dem 21. Spieltag konnte der 26-Jährige nicht einen Bundesliga-Treffer mehr erzielen. Die Konkurrenz in Hannovers Sturm ist zudem nicht gerade gering: Jan Schlaudraff und Mame Diouf schienen zuletzt die Nase vorn zu haben, auch wenn Letzterer sich nach einem Syndesmosebandteilabriss derzeit noch im Aufbautraining befindet. Auch Didier Ya Konan hat Ansprüche auf einen Platz im 96-Sturm.

Dennoch dürften die Niedersachsen eher kein Interesse daran haben, Abdellaoue abzugeben. Coach Mirko Slomka erklärte kürzlich: „Wir haben fünf Stürmer, das ist ideal.“ So müsste ein potenzieller neuer Verein wohl eine nicht geringe Summe Geld auf den Tisch legen - ob Lazio dies leisten kann, ist fraglich.

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