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EXKLUSIV - Schalke-Star Huntelaar gibt sich für das Scheitern der Niederlande bei der Euro keine Schuld. Auch für seine geringe Einsatzzeit sei er nicht verantwortlich.

Brüssel. Seit mehreren Jahren pendelt Klaas-Jan Huntelaar in der Nationalelf zwischen Startelf und Ersatzbank. Vor dem ersten Spiel unter dem neuen Oranje-Coach Louis van Gaal sagte Huntelaar exklusiv gegenüber Goal.com, dass er die Schuld dafür nicht bei sich sieht: „Man kann während seiner Karriere vier oder fünf große Turniere spielen, ich habe noch nicht mal bei einem so richtig gespielt.“

Aussprache mit van Maarwijk

Mit Ex-Coach Bert van Maarwijk hat Huntelaar aber keine Probleme mehr: „Ich habe ihm gesagt, wie ich das alles sehe. Ich bereue nichts und gebe mir nicht die Schuld für irgendwas. Viel Mist wurde geschrieben und gesagt.“

Euro schwer zu verdauen

Während und nach der Euro kamen Gerüchte auf, wonach Huntelaar im Team für sehr viel Unruhe gesorgt habe, frustriert durch seine unregelmäßigen Einsätze. „Ich habe versucht, die Kritik nicht so sehr an mich heranzulassen, aber komplett gelingt einem das natürlich nicht. Nach so einem enttäuschenden Turnier braucht man generell etwas Zeit, um alles zu verarbeiten. Ab und an denkt man noch daran.“

Fokus auf Zukunft mit van Gaal

Vor allem will Huntelaar nun nach vorne schauen - dort warten die WM-Qualifikation und der neue Coach Louis van Gaal: „Wir müssen neu beginnen und unseren Fokus auf die WM in Brasilien legen“, sagte er. „Ich habe schon in der U20 mit van Gaal gearbeitet, vor gut zehn Jahren. Seitdem hat er sich nicht großartig verändert.“

Die Niederlande absolvieren am Mittwoch ein Testspiel gegen Nachbar Belgien. Die WM-Qualifikation startet für Oranje am 7. September mit einem Heimspiel gegen die Türkei.

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