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Die Verantwortlichen und Spieler der „Bianconeri“ stellen sich nach dem ersten Titelgewinn der Saison hinter den 42-Jährigen Cheftrainer, hinten soll wohl niemand mehr kommen.

Turin. Den 4:2 Sieg gegen Napoli im italienischen Supercoppa widmeten der Vorstand und die Spieler von Juventus Turin ihrem gesperrten Trainer Antonio Conte. Nebenbei wird es womöglich keine weiteren Neuzugänge in der Abwehr geben.

Zehn Monate auf der Tribüne

In einer turbulenten Zeit, in der Conte eine zehnmonatige Sperre absitzen muss, gewann Juventus Turin den Supercoppa Italiana gegen Napoli. Der 42-Jährige musste das Spiel in Peking von der Tribüne aus sehen, weil er Teil des Wettskandals der Serie A war.

„Ein tadelloser Sieg“

„Das ist ein Sieg von und für Conte“, äußerte sich Klubchef Giuseppe Marotta auf der offiziellen Internetseite des Vereins. „Das einzige was uns heute wichtig war, war der Sieg. Ein tadelloser Sieg, auf den Conte die Mannschaft die ganze Woche vorbereitet hat.“

Wirklich tadellos?

Der Mittelfeldspieler Kwadwo Asamoah lobte die Charakterstärke der Mannschaft, einen Rückstand zweifach aufgeholt zu haben: „Es war ein schwieriges Spiel gegen Napoli, aber wir haben nie aufgegeben, obwohl wir in der ersten Hälfte zurück lagen. Wir haben es geschafft auszugleichen und haben in der Nachspielzeit richtig aufgedreht. Das macht den Mannschaftsgeist aus, den wir hier haben.“ Außerdem fand er ebenfalls gebührende Worte für Conte: „Niemand hat den Sieg mehr verdient als der Trainer.“

Patzer von Lucio und Bonucci

Massimo Carrera, Techniktrainer von Juventus, wird die Mannschaft womöglich bis zum Ende von Contes Sperre leiten. Trotz der Schnitzer von Lucio und Leonardo Bonucci und der verschuldeten Gegentore sagte er exklusiv gegenüber Goal.com: „Unsere Verteidiger haben nicht so schlecht gespielt. Ich glaube nicht, dass der Klub diesen Sommer noch Verteidiger holen wird, besonders weil Chiellini wahrscheinlich bald wieder gesund wird."

Fehleinschätzungen der Beobachter

„Die Leute neigen dazu, die Fehler der Abwehr genau unter die Lupe zu nehmen, so etwas kann man am Ende schwer verhindern. Nur die Spieler, die auf der Bank sitzen, sind vor solchen Fehlern bewahrt“, so Carrera.

EURE MEINUNG: Wird Juve auch ohne den Cheftrainer auf der Bank erfolgreich in die Saison starten?
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