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EXKLUSIV - Wohin führt der Weg für den AC Mailand? Mathieu Flamini äußert sich im Goal.com-Interview über den personellen Umbruch, Edin Dzeko und seine eigene Zeit im San Siro.

Mailand - Nach den Abgängen von Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva in Richtung Paris wird von vielen Seiten ein Abgesang auf den AC Mailand gehalten. Mittelfeldspieler Mathieu Flaminiwiderspricht dem:

„Milan ist und bleibt einer der größten Klubs der Welt. Ein Verein, der alles gewonnen hat. Es wird ein wichtiges Jahr für uns, jeder will beweisen, dass wir weiter die Qualität haben, auf höchstem Niveau mitzuspielen“, sagte der Franzose goal.com in einem Telefoninterview.


Neues Konzept bei Milan?

Bisher sind die Transferaktivitäten vor allem durch Abgänge gezeichnet. Die Veteranen Clarence Seedorf, Alessandro Nesta und Gennaro Gattuso verließen Milan ebenso wie die erwähnten Neu-Pariser. In Zukunft möchte der Berlusconi-Klub sich laut Geschäftsführer Adriano Galliani mehr an Barcelona und Arsenal orientieren - das heißt: junge, talentierte Spieler aus der Jugend holen oder günstig kaufen und zu Weltstars formen.

Transferkandidaten

Gerne würde man Mapou Yanga-Mbiwa aus Montpellier verpflichten, der französische Meister sträubt sich aber, seinen Abwehrchef abzugeben. Yanga-Mbiwas Vertrag läuft allerdings zum Saisonende aus. So bekam man auch den italienischen Nationalspieler Riccardo Montolivo, welcher diesen Sommer ablösefrei nach Mailand wechselte.

Heiß gehandelt wird auch Edin Dzeko, welcher in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner langjährigen Sympathie für den AC Milan machte. Flamini würde ein Wechsel Dzekos gefallen: „Er ist ein großartiger Fußballer und wäre ein Gewinn für die Qualität der Mannschaft“.

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Flamini will sich beweisen


Flamini selbst hatte in seiner Mailänder Zeit häufig mit Verletzungen zu kämpfen und konnte nur selten an seine Leistungen beim FC Arsenal anknüpfen. Viele Fans empörten sich daher auch über seine hohes Gehalt von ca. 5,5 Millionen Euro pro Jahr.

Als Flaminis Vertrag zum Ende der vergangenen Saison auslief, wollte dieser allerdings unbedingt in Mailand bleiben. Dafür nahm er auch eine Gehaltskürzung in Kauf: „Es war wichtig für mich, zu bleiben, da ich wegen Verletzungen häufig nicht spielen konnte. So wollte ich den Verein nicht verlassen“, sagte Flamini Goal.com. Bis Ende August die Serie A für Milan mit einem Heimspiel gegen Sampdoria beginnt, will er wieder fit sein und den von Seedorf und Gattuso hinterlassenen Platz im Mittelfeld einnehmen.

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