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EXKLUSIV - Tottenhams 41-jähriger Keeper glaubt nicht daran, dass er seine Karriere in seinem Heimatland beenden wird. Er möchte in England bleiben.

Baltimore. Der ehemalige Nationaltorwart der USA, Brad Friedel, ist mit seinen 41 Jahren der älteste Profi der englischen Premier League. Für die Tottenham Hotspur steht er weiterhin zwischen den Pfosten und einen Wechsel zurück in die USA hält er für unwahrscheinlich.

Vertrag in Tottenham läuft aus

Friedel bestreitet ab diesen Spätsommer seine 21. Profisaison als Spieler. Dass er noch das Zeug zum Stammspieler hat, bewies er in der letzten Saison. Als Keeper der Hotspurs absolvierte er alle 38 Premier League-Spiele der abgelaufenen Saison und blieb dabei in 14 Spielen ohne Gegentor. Doch zum Ende der Spielzeit 2012/2013 läuft sein Vertrag in Tottenham aus.

Gegenüber Goal.com gibt sich der sympathische Amerikaner noch gelassen. Friedel sagte: „Wie viel mehr habe ich noch vor mir? Lasst mich erst mal durch diese Saison kommen. Ich habe noch ein Jahr Vertrag und in meinem Alter geht es wirklich nur von Jahr zu Jahr.” Gedanken über ein Karriereende hegt er zwar noch nicht, doch in seinem Alter wird es schwieriger, mit den Anforderungen des Profisports zurechtzukommen.

Friedel wartet erstmal ab

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der ehemalige Torhüter der „US-Boys” sich Zeit lassen will mit einer Entscheidung über die Fortsetzung seiner einzigartigen Karriere. Friedel erklärte: „Wir werden sehen, wie die Dinge sich entwickeln. Und an diesem Punkt werde ich eine Entscheidung für meine Zukunft.”

Weiter sagte er: „Wenn ich nicht mehr auf dem höchsten Level spiele, dann möchte ich auch nicht mehr spielen. Ich würde keinen Vertrag unterschreiben.” Damit lässt er seine Zukunft gänzlich offen, doch für ihn steht fest, dass die Fortsetzung seiner Karriere nur in der englischen Premier League möglich ist.

Wechsel in die USA ausgeschlossen

Dass er nicht in die amerikanische Major League Soccer wechseln wird, hat der Amerikaner bereits beschlossen. Das bestätigte er gegenüber Goal.com. Friedel sagte dazu: „Es wird immer schwerer und schwerer sich das vorzustellen, aufgrund meines Alters. Ich hatte viel Glück diese Möglichkeiten in der Premier League zu haben, mit den großen Vereinen. Daher gab es keine Verhandlungen für einen Wechsel in die MLS.”

Trotzdem lobte der 41-Jährige die heimische Profiliga. So sagte Friedel: „Ich denke, die MLS ist eine super Sache verglichen mit früher und sie hat einen hohen Stellenwert im Land. Es geht darum immer größer und größer zu werden.”

Lob für amerikanische Torhüter

Zudem gab Friedel noch eine Einschätzung über weitere amerikanische Torhüter ab, die ihr Geld in der Major League Soccer verdienen. Er hat keine Bedenken, dass es auf der Position für die USA gute Leute gibt und spricht dabei zwei Spieler an. Dabei handelt es sich um Sean Johnson von Chicago Fire und Bill Hamid von D.C. United.

Friedel: „Eins ist sicher, wir waren immer in der Lage gute Torhüter herauszubringen. Die Athletik, die beide zu besitzen scheinen, bringt sie in eine gute Lage für ihre Karriere. Hoffentlich entwickeln sie sich weiter und bekommen Spiele und kommen voran.” Auf der Torhüterposition scheint das Team von Nationaltrainer Jürgen Klinsmann also gewappnet zu sein. Diese Position ist auch im amerikanischen Fußball seit längerem immer gut besetzt gewesen und laut Friedel wird das auch in Zukunft so bleiben.

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