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EXKLUSIV - Dass City den Torschützenkönig der vergangenen Premier-League-Saison gerne zu sich lotsen würde, ist kein Geheimnis - jedoch muss der finanzielle Rahmen stimmen.

London/Manchester. Mit der Ankündigung, er werde seinen 2013 auslaufenden Vertrag beim FC Arsenal nicht verlängern, ließ Robin van Persie eine Bombe platzen. Die „Gunners“ erklärten zwar schnell, dass die ausbleibende Kontrakterweiterung nicht automatisch bedeuten würde, dass der Niederländer London in diesem Sommer verlässt - ein Abgang ist dennoch nicht unwahrscheinlich.

City hat die Fühler ausgestreckt

Denn: Nur noch in der laufenden Transferperiode könnte man eine angemessene Ablösesumme für den Torjäger erzielen. Und da könnte Manchester City ins Spiel kommen. Der amtierende Meister der Premier League würde van Persie gerne verpflichten, und dass das Geld beim Scheich-Klub äußerst locker sitzt, ist kein Geheimnis.

Gehaltsgefüge soll nicht gesprengt werden

Dennoch will man das interne Gehaltsgefüge nicht sprengen. Medien hatten zuletzt berichtet, dass City sich bereits mit dem Wunschspieler geeinigt habe und für den Angreifer gut 282.000 Euro pro Woche auf den Tisch legen würde. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit: Nach Goal.com-Informationen will man die Gehaltsobergrenze nicht überschreiten - die liegt bei wöchentlich rund 248.000 Euro. Ein derartiges Salär streichen derzeit Yaya Toure und Sergio Agüero ein.

Ein Grund: Manchester muss den Richtlinien des Financial Fair Play gerecht werden. Das besagt, dass man innerhalb eines Zwei-Jahres-Zeitraums - bei einer Toleranz von knapp 5,3 Millionen Euro - eine ausgeglichene Bilanz vorweisen muss.

Der finanzielle Rahmen muss stimmen

Es bleibt abzuwarten, ob van Persie diesen Bedingungen zustimmt. Die City-Verantwortlichen sind zwar optimistisch, allerdings soll der finanzielle Rahmen stimmen. Dass man auch beim englischen Meister nicht mehr beliebig mit Geld um sich werfen kann, zeigt die Tatsache, dass die Verpflichtung von Edinson Cavani kein Thema mehr ist, nachdem der SSC Neapel gut 50 Millionen Euro Ablösesumme gefordert hat.

Der Poker um van Persie ist im Übrigen nicht die einzige Baustelle der Manchester-Bosse, auch das vorhandene Personal beschäftigt die Vereinsoberen - nicht zuletzt ist die Zukunft von David Silva und Coach Roberto Mancini ein Thema.

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