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EXKLUSIV - Der ehemalige Star von Chelsea und Bayer Leverkusen ist auf dem Weg in die Major League Soccer. So dachten alle, doch die Gespräche mit Montreal Impact stocken.

Montreal. Montreal Impact hat ein Angebot für Michael Ballack abgegeben, doch noch hat sich der Noch-Spieler von Bayer Leverkusen nicht entschieden. Auch andere Vereine der Major League Soccer sollen interessiert sein. Wie Goal.com erfuhr, sind aber die Verhandlungen mit Montreal im Moment auf Eis gelegt.

Angebot für Ballack

Eigentlich schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wechsel in trockenen Tüchern sein würde. Die Gespräche aber gestalten sich äußerst zäh. Der General Manager des Vereins, Nick De Santis gab gegenüber Goal.com zu, dass es ein Angebot an Ballack gegeben hat, „doch noch sind die Positionen unterschiedlich und daher sind die Verhandlungen unterbrochen wurde.“ Er fügte an: „Wir wissen, dass Ballack mit ESPN und der Euro viel zu tun hatte und haben uns auch ein wenig zurückgehalten. Wir werden sehen, was dabei rauskommt.“ Der Leverkusener Akteur wird für den TV-Sender ESPN ab Freitag als Experte tätig sein - eine Entscheidung könnte also noch auf sich warten lassen.

Seedorf statt Ballack?

Sollte es mit Ballack aber nicht klappen, haben die Bosse von Montreal noch einen anderen verheißungsvollen Kandidaten im Auge, wie De Santis erklärte: „Clarence Seedorf wäre ein Kandidat, doch es ist zu früh, um zu sagen, dass es bald Realität werden wird. Durch seinen Charakter und seine Spielweise würde er perfekt nach Montreal passen.“

Wie bei vielen anderen ehemaligen Weltstars wurde auch bei Seedorf über einen Wechsel in die amerikanische Profiliga spekuliert. In diesem Sommer wäre er ablösefrei zu haben, da sein Vertrag bei Milan ausläuft. Aber Verhandlungen will De Santis nur aufnehmen, wenn Ballack absagt, „denn beide Spieler können wir nicht verpflichten.“

Del Piero nicht nach Montreal

Aber auch die Gerüchte um Alessandro Del Piero lassen nicht ab. De Santis hat aber kein Interesse, den Italiener noch zu verpflichten, dennoch hofft er auf einen Wechsel des Stürmers in die USA: „Ich hoffe, er wird in die MLS kommen und sein Können bei uns zeigen. Für uns ist das Kapitel aber ganz und gar geschlossen.“

Auch bei Philadelphia im Gespräch, Chicago wiegelt ab

Aber auch die Union aus Philadelphia soll Interesse an Ballack haben. Auch Red Bull schien nicht abgeneigt, doch so lange Rafa Marquez in New York unter Vertrag steht, ist ein Engagement des 35-Jährigen nicht realistisch. Auch bei Chicago Fire ist der Deutsche kein Thema, wie Coach Frank Klopas Goal.com verriet: „Ich habe kein Wort mit Ballack oder seinem Agenten gewechselt. Das zentrale Mittelfeld steht im Moment nicht auf unserer Prioritätenliste.“

Seedorf als Alternative?

Andere Vereine der Major League Soccer, wie die Klubs aus L.A. oder Seattle haben ihre Maximalzahl an „Designated Player“ bereits erreicht. Demnach dürfen maximal drei Spieler pro Verein mehr als das von der Liga vorgegebene Gehaltsbudget überschreiten. Doch auch die Gehaltsvorstellungen von Ballack sind eine Hürde. Er soll noch mehr als Rafa Marquez verlangen. Der verdient mit rund 5,6 Millionen Euro nach David Beckham das meiste Geld.

Eure Meinung: Wo wird es Michael Ballack hinziehen?

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