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EXKLUSIV - Weil die Reds ihre Führungsebene radikal umstrukturieren wollen, hat Roberto Martinez abgesagt. Jetzt gilt Brendan Rodgers als heißester Kandidat für den Trainerposten.

Liverpool. Roberto Martinez, derzeit Trainer beim englischen Erstligisten Wigan Athletic, hat nach exklusiven Informationen von Goal.com den Trainerposten beim FC Liverpool ausgeschlagen, weil der Verein in Zukunft auf eine vergrößerte Management-Struktur setzen will. Jetzt gilt Swansea City-Coach Brandon Rodgers als heißester Kandidat.

Liverpool plant neustrukturierte Führungsebene mit drei Managern

Anstelle des früheren Damien Comolli soll eine Troika aus drei Sportdirektoren die Pflichten und Aufgaben übernehmen. Die neuartige Strukturierung soll dabei helfen, die einzelnen Aufgaben effektiver zu erfüllen. Martinez wollte jedoch nicht unter drei verschiedenen Vorgesetzten sowie dem geschäftsführenden Direktor Ian Ayre arbeiten. Der Wigan-Coach informierte am Dienstag Liverpool-Besitzer Fenway Sports Group (FSG) über seine Entscheidung, die Trainerstelle nicht anzutreten.  

Martinez sagt ab, Brendan Rodgers steht bereit

Angeblich sah Martinez seine Befugnisse in einer neu strukturierten Führungsebene zu sehr eingeschränkt, als dass er seine Vision, die Reds wieder zum regelmäßigen Gast in der Champions League zu machen, hätte realisieren können. Damit bleibt Brendan Rodgers der aussichtsreichste Kandidat, um das Steuer an der Anfield Road zu übernehmen. Mit erneuten Gesprächen mit dem Nordiren wird gerechnet. Der Trainer von Swansea City ist angeblich bereit, unter den neuen Bedingungen zu arbeiten und erfüllt die FSG-Vorstellungen eines jungen dynamischen Trainers, der dem Klub auf allen Ebenen einen neuen fußballerischen Ethos einhauchen soll.

Michael Edwards und Louis van Gaal sind ebenfalls im Rennen um eine leitende Position

Wie Goal.com erfuhr, beinhaltet Liverpools bahnbrechender Plan, jeweils einen ausführenden Manager für statistische Arbeit, für Vertragsverhandlungen sowie einen dritten „fußballnahen“ Mann für den Kontakt zu den Spielern zu engagieren. Dazu hat FSG bereits vier Kandidaten interviewt, wobei dem gegenwärtigen Analyse-Chef Michael Edwards die Aufgabe zufallen soll, auf der Basis statistischer Marktanalyse Gewinn aus Transfers zu schlagen. Edwards war zuvor Leistungsanalytiker in Tottenham und Portsmouth. Louis van Gaal bleibt aufgrund seiner großen Erfahrung, Fachkenntnisse und Spielernähe sowie seiner weltweiten Kontakten weiterhin ein Kandidat für die traditionellen Aufgaben eines Sportdirektors.

Angeblich soll Rodgers dem Swansea-Vorsitzendem Huw Jenkins in einem zweistündigen Meeting am Dienstag bereits darüber informiert haben, dass er nach Liverpool wechseln will. Das wurde kurz nach der Absage von Martinez bekannt. 

Eure Meinung: Wäre Rodgers der richtige Mann für die Reds?

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