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EXKLUSIV – Die Bayern machten nicht die beste Figur in den letzten Tagen. Gegen die Galaktischen wird aber eine absolute Top-Form von Nöten sein.

München. Es lief alles schief was schief laufen konnte. Der FC Bayern dürften nicht mit dem besten Gefühl in die morgige Partie gehen. Noch immer hängt die Niederlage gegen Borussia Dortmund in den Köpfen. Nun warten Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und viele andere Weltstars von Real Madrid.

So langweilig das Spiel gegen den FSV Mainz war, so bot die Partie doch ein paar Kuriositäten. Allesamt lassen die Bayern noch unbedarfter wirken, als es bereits am Mittwoch den Anschein machte. Da war beispielsweise Arjen Robben, der gegen Dortmund plötzlich einen zittrigen Fuß bekam.

Robbens Seuche am Fuß

Von einer Krise bei Arjen Robben zu sprechen, wäre nicht nur verfrüht sondern lächerlich. Dennoch stach eine Szene am Samstag ins Auge: Der Niederländer lief gerade auf das leere Tor zu und der Schiedsrichter hatte bereits abgepfiffen. Robben schoss enttäuscht Richtung Tor und drehte ab. Der Ball aber landete am Pfosten – aus circa vier Metern.

Das Juppes-Attentat

Keine Krise, um Gottes Willen. Aber das Bild des vergeblich arbeitenden Robben war plötzlich wieder allgegenwärtig. Kein guter Zeitpunkt für mentale Probleme, oder? Da war dann noch das Attentat auf Jupp Heynckes. Es war die 77. Minute und der Ball wurde gerade im hohen Bogen auf die Haupttribüne geklärt. Der glückliche Fänger konnte sein Glück nicht fassen – anders kann man sein nachfolgendes Handeln nicht erklären. Das Spiel war wieder im Gange und Jupp Heynckes stand in der Coaching Zone und gab einige Anweisungen, als der glückliche Fänger in seinem Rausch zum Wurf ausholte.

Madrid im Kopf

Das Unheil war allen Augenzeugen bereits vor dem geistigen Auge präsent, als der Ball ganz knapp am Kopf des Bayern-Trainers vorbeirauschte. „Don“ Jupp drehte sich um und warf einen bösen Blick ins Publikum. Seit Mittwoch ist alles irgendwie verhext. Nach dem Spiel wirkten die Bayern-Profis hochkonzentriert und gaben sich wortkarg. In einem kurzen Gespräch mit Luiz Gustavo, Jerome Boateng und Christian Nerlinger wurde abermals deutlich, dass Real Madrid seit Donnerstag allgegenwärtig ist.

Die Anspannung steigt

„Das ist schon ein besonderes Spiel“, so Boateng exklusiv gegenüber Goal.com. Auch Gustavo freut sich auf Dienstag, wie er in einem kurzen Vier-Augen-Gespräch erzählte: „Das wird ein sehr schweres Spiel und wir werden alles geben!“ Alles wartet auf Madrid! Die Voraussetzungen für das Hinspiel des Champions-League-Halbfinals könnten aber besser sein. Jetzt helfen nur noch Zielwasser und eine Anhängerschaft, die auf den Punkt konzentriert sein wird. Also lasst bloß den Jupp in Ruhe - ihr wisst Bescheid, liebe Bayern-Fans!

 

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