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Nürnbergs Feulner nach der Nullnummer im kleinen Bayern-Derby: „Müssen jedes Spiel 90 Minuten arbeiten“
EXKLUSIV - Nach dem müden 0:0 in Augsburg hat Nürnbergs Feulner endgültig den Abstiegskampf eingeleutet. Torwart Schäfer kritisierte die Einstellung einiger Teamkollegen.
Von Hubert Honold
Augsburg. Schön anzusehen war das 0:0 zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Nürnberg keinesfalls. Bei eisigen Minusgraden endete das kleine Bayern-Derby in Augsburg torlos. Spieler wie Trainer beider Vereine bestätigten nach Spielende auch den müden Auftritt. Exklusiv gegenüber Goal.com schwor Nürnbergs Markus Feulner sein Team auf den anstehenden Abstiegskampf ein.
Für ein Tor reichte es nicht
Feulner nach der Partie: „Gegen Augsburg war in erster Linie Kampf angesagt. Die Chancen mussten wir uns erarbeiten und wir hatten am Ende auch unsere Möglichkeiten.“ Nur für ein Tor reichte es am Ende nicht. Und aufgrund der schwachen ersten Halbzeit, wäre der Siegtreffer für die Gäste auch schmeichelhaft gewesen.
„90 Minuten arbeiten“
21 Spieltage sind gespielt, mit 22 Punkten taumelt der Club weiterhin auf dem 14. Platz und schwebt damit in Abstiegsgefahr. Mit selbstbewussten Tönen stimmte Mittelfeldspieler Feulner seine Mannschaft auf die kommenden wichtigen Spiele ein, nächsten Samstag (15.30 Uhr) empfängt Nürnberg Köln: „Für uns muss es so weitergehen, dass wir 90 Minuten lang eine konstant gute Leistung bringen. Wir müssen kompakt stehen, das Spiel mehr an uns reißen und gegen Köln über 90 Minuten eine gute Leistung zeigen. Wir sind immer noch mitten im Abstiegskampf. Jeder weiß das und deswegen muss man jedes Spiel 90 Minuten arbeiten.“
Schäfer kritisiert Mitspieler
Torhüter Raphael Schäfer bemängelte nach Spielschluss dagegen die Einstellung seiner Teamkollegen und hinterfragte auch die Berufseinstellung einiger: „Es ist wie immer im Fußball, man kann über viele Dinge reden und irgendwann kommt der entscheidende Punkt, ob ich Fußballprofi werde oder nicht. Darüber müssen sich auch diejenigen Gedanken machen. Es ist so, dass wir viele Spieler haben, die viel Talent haben. Aber wenn man uns mit Augsburg vergleicht, hat man auch gesehen, dass es nicht nur ums Talent geht, sondern wie ich auch Fußball arbeite. Es ist wichtig, dass wir in der Situation, in der wir sind, auch arbeitet.“
In Nürnberg fehlt die Qualität
Vor allem zum Kader der Vorsaison fehlt es an guten Spielern, erklärte Nürnberg Nummer eins: „Die Qualität von letztem Jahr haben wir nicht mehr und da müssen wir zusehen, dass wir die Tugenden, die wir haben, auch richtig einsetzen. Da sind einige dabei, die das nicht so gut machen.“ Angesprochen auf die kommende Partie müsse allerdings nicht viel verändert werden. Über Sieg und Niederlage entscheidet nunmal oft die Einstellung: „Es muss nicht viel passieren. Die Partien davor sind auch ganz gut gelaufen. Wir müssen zusehen, dass wir das, was wir uns unter der Woche erarbeiten, auch im Spiel umsetzen.“
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