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Roberto Carlos zum Rücktritt von Fabio Capello: „Die FA hat eine Regel gebrochen“
EXKLUSIV - Der Brasilianer, der unter Capello bei Real Madrid spielte, glaubt, dass der Trainerwechsel ein Nachteil für Englands EM-Träume ist und verurteilt den Verband.
von Francisco Delgado
Getty
London. Weltmeister Roberto Carlos hat die Entscheidung der FA, John Terry als Kapitän von England abzusetzen verurteilt, weil der Verband damit die Autorität des Trainers Fabio Capello untergraben hat.
Roberto Carlos verteidigt Capello
Der 65-jährige Italiener trat am Mittwoch Abend nach einem Gespräch mit dem Englischen Fußballverband von seinem Posten als Nationaltrainer zurück. Stuard Pearce wird England im Freundschaftsspiel gegen die Niederlande am 29. Februar betreuen. FA-Boss David Bernstein erklärte, dass man es nicht bereut, Capello verpflichtet zu haben, trotz seines Gehalts von sechs Millionen Pfund pro Jahr, fügt jedoch hinzu, dass man nun einen englischen Trainer holen sollte.
Robert Carlos, der unter Capello bei Real Madrid spielte, glaubt dass die FA eine Regel gebrochen hat, als man Capello nicht über Terrys Absetzung informierte. Weiter glaubt der Brasilianer, dass eine lange Suche nach einem Nachfolger die Chancen Englands bei der EM mindern würde.
Exklusiv gegenüber Goal.com erklärte der frühere Real-Star: „Die Kapitänsfrage war immer sehr wichtig in Capellos Mannschaften. Für ihn ist der Kapitän eine Schlüsselfigur auf dem Feld und in der Kabine. Wer mit ihm zusammengearbeitet hat, weiß das. Wenn man Terry die Binde entrissen hat, ohne darüber mit Capello zu sprechen, dann hat die FA eine der Regeln gebrochen. Er ist der Trainer, er ist der Boss für die Spieler und in der Kabine.“
„England wird Zeit brauchen, um im Vorfeld der EM einen passenden Trainer zu finden. Es wird schwer in ein paar Monaten ein neues System, neue Spielzüge, ein neues Team zu installieren. Das kann sich im Turnier negativ bemerkbar machen.“
Carlos glaubt, dass es weitere Gründe für Capello gegeben haben muss, sein Amt niederzulegen: „Es ist eine große Überraschung für mich. Ich hätte damit nicht gerechnet. Er ist ein Trainer, der immer seine Verträge erfüllt. Ich weiß nur, was in den Zeitungen steht, aber da muss es noch weitere signifikante Probleme hinter den Kulissen gegeben haben, weil niemand ein Team wie England vor einer EM einfach so verlässt.“
Eure Meinung: Denkt Ihr, die FA wollte Capellos Rücktritt bewusst provozieren?
Roberto Carlos verteidigt Capello
Der 65-jährige Italiener trat am Mittwoch Abend nach einem Gespräch mit dem Englischen Fußballverband von seinem Posten als Nationaltrainer zurück. Stuard Pearce wird England im Freundschaftsspiel gegen die Niederlande am 29. Februar betreuen. FA-Boss David Bernstein erklärte, dass man es nicht bereut, Capello verpflichtet zu haben, trotz seines Gehalts von sechs Millionen Pfund pro Jahr, fügt jedoch hinzu, dass man nun einen englischen Trainer holen sollte.
Robert Carlos, der unter Capello bei Real Madrid spielte, glaubt dass die FA eine Regel gebrochen hat, als man Capello nicht über Terrys Absetzung informierte. Weiter glaubt der Brasilianer, dass eine lange Suche nach einem Nachfolger die Chancen Englands bei der EM mindern würde.
Exklusiv gegenüber Goal.com erklärte der frühere Real-Star: „Die Kapitänsfrage war immer sehr wichtig in Capellos Mannschaften. Für ihn ist der Kapitän eine Schlüsselfigur auf dem Feld und in der Kabine. Wer mit ihm zusammengearbeitet hat, weiß das. Wenn man Terry die Binde entrissen hat, ohne darüber mit Capello zu sprechen, dann hat die FA eine der Regeln gebrochen. Er ist der Trainer, er ist der Boss für die Spieler und in der Kabine.“
„England wird Zeit brauchen, um im Vorfeld der EM einen passenden Trainer zu finden. Es wird schwer in ein paar Monaten ein neues System, neue Spielzüge, ein neues Team zu installieren. Das kann sich im Turnier negativ bemerkbar machen.“
Carlos glaubt, dass es weitere Gründe für Capello gegeben haben muss, sein Amt niederzulegen: „Es ist eine große Überraschung für mich. Ich hätte damit nicht gerechnet. Er ist ein Trainer, der immer seine Verträge erfüllt. Ich weiß nur, was in den Zeitungen steht, aber da muss es noch weitere signifikante Probleme hinter den Kulissen gegeben haben, weil niemand ein Team wie England vor einer EM einfach so verlässt.“
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