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Absage ans Ausland: Dante kann sich nur Wechsel innerhalb der Bundesliga vorstellen
EXKLUSIV - Dante ist glücklich in Gladbach, doch hat hohe Ambitionen, wie er im großen Goal.com-Interview verrät. Im Ausland sieht der Verteidiger seine Zukunft jedoch nicht.
Von Maximilian Bensinger
Bongarts
München. Dante Bonfim Costa Santos hat großen Anteil am aktuellen Höhenflug von Borussia Mönchengladbach. Der Südamerikaner ist die Konstante in der VfL-Abwehr - kein Wunder, dass andere Vereine den Kultkicker auf dem Zettel haben.
Marco Reus konnte dem Lockruf aus Dortmund nicht widerstehen und wechselt im Sommer zum BVB, der die Hinrunde zwei Plätze besser abschloss als die Favre-Elf. Im exklusiven Interview mit Goal.com zeigt Dante Verständnis für die Entscheidung seines Teamkollegen. Auch der 28-Jährige hat große sportliche Ambitionen. Zwar betont Dante, dass er sich am Niederrhein wohl fühlt, doch schließt er für die Zukunft nichts aus.
Wechsel nur in der Bundesliga
Mit der Bundesliga hat der Brasilianer sich einen Traum erfüllt, den er für keine andere Liga in Europa einttauschen möchte. Bayern, Leverkusen, Dortmund und natürlich Borussia Mönchengladbach - die höchste deutsche Spielklasse hat einige reizvolle Adressen in petto, die Dante im Auge behält.
Wie war das Trainingslager, Dante?
Dante: „Es war sehr gut. Das Hotel, der Platz, eigentlich alle super. Nur das Wetter hat nicht mitgespielt. Es gab viel Regen.“
Am Freitag beginnt die Rückrunde und die Borussia muss gleich gegen den FC Bayern ran. Sind die drei Punkte – wie im Hinspiel - eingeplant?
Dante: „Naja, der FC Bayern ist der stärkste Verein der Liga. Trotzdem wollen wir natürlich die drei Punkte. Wenn wir eng decken und konsequent in Zweikämpfe gehen, dann haben wir eine Chance.“
Wie ist die Stimmung im Verein? Immer noch so gut, wie das in den letzten Monaten den Anschein hatte?
Dante: „Natürlich. Wir sehen alle, was wir für einen Erfolg hatten in der Hinrunde. Wenn wir weiter zusammenhalten, dann kann das eine tolle Saison für uns werden.“
Hat sich etwas, seitdem der Reus-Weggang bekannt ist, geändert?
Dante: „Absolut nicht! Es war im ersten Moment überraschend, aber er arbeitet weiter sehr konzentriert und alles läuft ganz normal weiter.“
Steht die Borussia nun unter Zugzwang? Muss mit den Reus-Millionen adäquater Ersatz verpflichtet werden?
Dante: „Mit dem Geld kann man natürlich guten Ersatz verpflichten. Der Verein weiß aber, was zu tun ist.“
Können Sie seinen Wechsel nachvollziehen? Rein sportlich läuft es doch für Gladbach ähnlich gut.
Dante: „Das ist schwer zu sagen. Marco ist ein Top-Spieler, der nicht erst seit den letzten sechs Monaten überragend spielt, sondern seit zwei Jahren. Es ist doch klar, dass ihn die großen Vereine in Deutschland dann verpflichten wollen. Zudem hat er in Dortmund seine Freundin, seine Familie und es ist seine Heimat. Da passt einfach alles.“

Sie genießen Kultstatus in Mönchengladbach. Spielt das in Ihrer Zukunftsplanung eine Rolle?
Dante: „Na klar. Wenn man glücklich und zufrieden ist, dann kann man sich einen Verbleib vorstellen. Ich bin sehr glücklich hier. Ich fühle mich sehr wohl. Meine Familie fühlt sich wohl, ich habe hier viele Freunde. Es ist einfach toll, wenn einem Fans auf der Straße begegnen und sagen ‚Dante, du bist mein Lieblingsspieler‘."
Viele Fans tragen eine Dante-Perücke. Nach dem geglückten Klassenerhalt haben Sie sich den Kopf rasiert. Was passiert beim Gewinn der Meisterschaft?
Dante (lacht): „Ich rasiere alle!“
Immer wieder gab es Gerüchte um Ihre Person. Im Sommer soll der FC Bayern an Ihnen interessiert gewesen sein.
Dante: „Ich weiß es nicht. Es wird immer viel geschrieben. Aber ich bin nur der Spieler. Wenn ein Verein spekuliert oder Interesse hat, dann weiß ich ja nichts davon. Das ist nicht meine Aufgabe. Von einem konkreten Interesse des FC Bayern ist mir nichts bekannt.“
Haben andere Vereine damals ernsthaftes Interesse bekundet?
Dante: „Ja, da waren zwei oder drei Vereine.“
Aus Deutschland, Italien, England, Spanien oder einem anderen Land?
Dante: „Zwei deutsche Vereine und ein Klub aus dem Ausland.“
Wie realistisch ist das Szenario, dass Dante auch in der nächsten Saison bei Borussia Mönchengladbach spielt?
Dante: „Ich habe noch Vertrag bis 2014. Ich bin hier sehr glücklich. Klar ist aber, dass ich irgendwann einmal bei einem großen Verein spielen möchte. Das heißt aber nicht, dass das schon in der nächsten Saison sein muss. Das Wichtigste ist, dass ich gesund bleibe. Egal wo!“
Hängt Ihre sportliche Zukunft auch von der Erfolgsbilanz der Gladbacher ab?
Dante: „Das kommt natürlich noch dazu. Wenn der Verein an Stabilität gewinnt und nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hat, dann steigen die Chancen. Ich will aber nichts versprechen – nicht in die eine oder andere Richtung. Man muss abwarten, was passiert. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich hier sehr glücklich bin. Meine Familie ist hier, ich bin bei den Fans beliebt. Alles ist toll hier!“
Sie sind glücklich, Gladbach spielt tollen und erfolgreichen Fußball. Hat man als Fußballprofi trotzdem höhere Ambitionen? Marco Reus ist das beste Beispiel.
Dante: „Ambitionen sind das eine. Man muss sich aber auch wohlfühlen. Aber klar – meine Ambition ist es, für einen großen Klub zu spielen.“
Sie träumen also von einem europäischen Top-Klub?
Dante: „Mein Traum und mein Ziel ist es, für einen großen Verein zu spielen. Punkt.“
Ist der FC Bayern so eine Adresse, die sie reizen würde?
Dante: „Der FC Bayern hat einen großen Namen und viele tolle Spieler in ihren Reihen. Die Bayern spielen jedes Jahr im internationalen Wettbewerb. Sie haben die Chance und vor allem die Qualität, auch Titel zu holen.“

Gibt es noch andere Vereine? Sind traditionell nicht spanische Klubs für Südamerikaner sehr reizvoll?
Dante: „Das stimmt. Ich würde aber lieber in Deutschland bleiben. Hier fühle ich mich wohl und hier gibt es auch einige große Vereine. Die Bundesliga gehört für mich zu den stärksten Ligen der Welt. Hier zu spielen hat einen großen Reiz.“
Momentan gibt es auffällig wenige Brasilianer in der Bundesliga. Wie erklären Sie sich dieses Phänomen?
Dante: „Viele deutsche Vereine haben in der Vergangenheit viel Geld in brasilianische Spieler investiert. Einige haben sie aber nicht richtig adaptieren können. Manche haben mit den kulturellen Unterschieden zu große Probleme. Ich hatte damit nie ein großes Problem. Ich habe mich auch in Frankreich schnell integriert. Ich konnte nach sechs Monaten zwar nicht perfekt Französisch, aber ich habe viel verstanden. Hier in Deutschland ging es ähnlich schnell.“
Zum Schluss noch eine kleine Einschätzung. Die Fans würden zu gerne sehen, wie Sie ihrem Team die Haare abrasieren. Wie stehen die Chancen, dass ihr als nächstes Überraschungsteam die Meisterschaft gewinnt?
Dante: „Darüber denke ich nicht groß nach. Das ist ein unrealistisches Ziel. Unser nächstes Ziel ist es, die 40 Punkte zu erreichen. Ein Traum wäre es natürlich, wenn wir die Europapokalplätze erreichen.“
Eure Meinung: Sollte Dante wechseln? Wenn ja, wohin?
Marco Reus konnte dem Lockruf aus Dortmund nicht widerstehen und wechselt im Sommer zum BVB, der die Hinrunde zwei Plätze besser abschloss als die Favre-Elf. Im exklusiven Interview mit Goal.com zeigt Dante Verständnis für die Entscheidung seines Teamkollegen. Auch der 28-Jährige hat große sportliche Ambitionen. Zwar betont Dante, dass er sich am Niederrhein wohl fühlt, doch schließt er für die Zukunft nichts aus.
Wechsel nur in der Bundesliga
Mit der Bundesliga hat der Brasilianer sich einen Traum erfüllt, den er für keine andere Liga in Europa einttauschen möchte. Bayern, Leverkusen, Dortmund und natürlich Borussia Mönchengladbach - die höchste deutsche Spielklasse hat einige reizvolle Adressen in petto, die Dante im Auge behält.
Wie war das Trainingslager, Dante?
Dante: „Es war sehr gut. Das Hotel, der Platz, eigentlich alle super. Nur das Wetter hat nicht mitgespielt. Es gab viel Regen.“
Am Freitag beginnt die Rückrunde und die Borussia muss gleich gegen den FC Bayern ran. Sind die drei Punkte – wie im Hinspiel - eingeplant?
Dante: „Naja, der FC Bayern ist der stärkste Verein der Liga. Trotzdem wollen wir natürlich die drei Punkte. Wenn wir eng decken und konsequent in Zweikämpfe gehen, dann haben wir eine Chance.“
Wie ist die Stimmung im Verein? Immer noch so gut, wie das in den letzten Monaten den Anschein hatte?
Dante: „Natürlich. Wir sehen alle, was wir für einen Erfolg hatten in der Hinrunde. Wenn wir weiter zusammenhalten, dann kann das eine tolle Saison für uns werden.“
Hat sich etwas, seitdem der Reus-Weggang bekannt ist, geändert?
Dante: „Absolut nicht! Es war im ersten Moment überraschend, aber er arbeitet weiter sehr konzentriert und alles läuft ganz normal weiter.“
Steht die Borussia nun unter Zugzwang? Muss mit den Reus-Millionen adäquater Ersatz verpflichtet werden?
Dante: „Mit dem Geld kann man natürlich guten Ersatz verpflichten. Der Verein weiß aber, was zu tun ist.“
Können Sie seinen Wechsel nachvollziehen? Rein sportlich läuft es doch für Gladbach ähnlich gut.
Dante: „Das ist schwer zu sagen. Marco ist ein Top-Spieler, der nicht erst seit den letzten sechs Monaten überragend spielt, sondern seit zwei Jahren. Es ist doch klar, dass ihn die großen Vereine in Deutschland dann verpflichten wollen. Zudem hat er in Dortmund seine Freundin, seine Familie und es ist seine Heimat. Da passt einfach alles.“

Sie genießen Kultstatus in Mönchengladbach. Spielt das in Ihrer Zukunftsplanung eine Rolle?
Dante: „Na klar. Wenn man glücklich und zufrieden ist, dann kann man sich einen Verbleib vorstellen. Ich bin sehr glücklich hier. Ich fühle mich sehr wohl. Meine Familie fühlt sich wohl, ich habe hier viele Freunde. Es ist einfach toll, wenn einem Fans auf der Straße begegnen und sagen ‚Dante, du bist mein Lieblingsspieler‘."
Viele Fans tragen eine Dante-Perücke. Nach dem geglückten Klassenerhalt haben Sie sich den Kopf rasiert. Was passiert beim Gewinn der Meisterschaft?
Dante (lacht): „Ich rasiere alle!“
Immer wieder gab es Gerüchte um Ihre Person. Im Sommer soll der FC Bayern an Ihnen interessiert gewesen sein.
Dante: „Ich weiß es nicht. Es wird immer viel geschrieben. Aber ich bin nur der Spieler. Wenn ein Verein spekuliert oder Interesse hat, dann weiß ich ja nichts davon. Das ist nicht meine Aufgabe. Von einem konkreten Interesse des FC Bayern ist mir nichts bekannt.“
Haben andere Vereine damals ernsthaftes Interesse bekundet?
Dante: „Ja, da waren zwei oder drei Vereine.“
Aus Deutschland, Italien, England, Spanien oder einem anderen Land?
Dante: „Zwei deutsche Vereine und ein Klub aus dem Ausland.“
Wie realistisch ist das Szenario, dass Dante auch in der nächsten Saison bei Borussia Mönchengladbach spielt?
Dante: „Ich habe noch Vertrag bis 2014. Ich bin hier sehr glücklich. Klar ist aber, dass ich irgendwann einmal bei einem großen Verein spielen möchte. Das heißt aber nicht, dass das schon in der nächsten Saison sein muss. Das Wichtigste ist, dass ich gesund bleibe. Egal wo!“
Hängt Ihre sportliche Zukunft auch von der Erfolgsbilanz der Gladbacher ab?
Dante: „Das kommt natürlich noch dazu. Wenn der Verein an Stabilität gewinnt und nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hat, dann steigen die Chancen. Ich will aber nichts versprechen – nicht in die eine oder andere Richtung. Man muss abwarten, was passiert. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich hier sehr glücklich bin. Meine Familie ist hier, ich bin bei den Fans beliebt. Alles ist toll hier!“
Sie sind glücklich, Gladbach spielt tollen und erfolgreichen Fußball. Hat man als Fußballprofi trotzdem höhere Ambitionen? Marco Reus ist das beste Beispiel.
Dante: „Ambitionen sind das eine. Man muss sich aber auch wohlfühlen. Aber klar – meine Ambition ist es, für einen großen Klub zu spielen.“
Sie träumen also von einem europäischen Top-Klub?
Dante: „Mein Traum und mein Ziel ist es, für einen großen Verein zu spielen. Punkt.“
Ist der FC Bayern so eine Adresse, die sie reizen würde?
Dante: „Der FC Bayern hat einen großen Namen und viele tolle Spieler in ihren Reihen. Die Bayern spielen jedes Jahr im internationalen Wettbewerb. Sie haben die Chance und vor allem die Qualität, auch Titel zu holen.“

Gibt es noch andere Vereine? Sind traditionell nicht spanische Klubs für Südamerikaner sehr reizvoll?
Dante: „Das stimmt. Ich würde aber lieber in Deutschland bleiben. Hier fühle ich mich wohl und hier gibt es auch einige große Vereine. Die Bundesliga gehört für mich zu den stärksten Ligen der Welt. Hier zu spielen hat einen großen Reiz.“
Momentan gibt es auffällig wenige Brasilianer in der Bundesliga. Wie erklären Sie sich dieses Phänomen?
Dante: „Viele deutsche Vereine haben in der Vergangenheit viel Geld in brasilianische Spieler investiert. Einige haben sie aber nicht richtig adaptieren können. Manche haben mit den kulturellen Unterschieden zu große Probleme. Ich hatte damit nie ein großes Problem. Ich habe mich auch in Frankreich schnell integriert. Ich konnte nach sechs Monaten zwar nicht perfekt Französisch, aber ich habe viel verstanden. Hier in Deutschland ging es ähnlich schnell.“
Zum Schluss noch eine kleine Einschätzung. Die Fans würden zu gerne sehen, wie Sie ihrem Team die Haare abrasieren. Wie stehen die Chancen, dass ihr als nächstes Überraschungsteam die Meisterschaft gewinnt?
Dante: „Darüber denke ich nicht groß nach. Das ist ein unrealistisches Ziel. Unser nächstes Ziel ist es, die 40 Punkte zu erreichen. Ein Traum wäre es natürlich, wenn wir die Europapokalplätze erreichen.“
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