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Graham Hunter: Wie Lionel Messi gegen Juventus das Fundament zur Weltklasse schuf
Goal.com präsentiert exklusive Inhalte aus Graham Hunters Buch über den Barcelona. Heute wirft er einen Blick auf Messi, der gerade zum dritten Mal in Folge den Ballon d'Or gewann.
Von Graham Hunter, übersetzt von Rafael Corradino
Getty
Nachdem Lionel Messi drei Mal in Folge den Titel „Ballon d'Or“ gewonnen hat, blickt Graham Hunter zurück auf die Partie der Katalanen, in der der Argentinier erstmals seine Klasse als zukünftiger, internationaler Superstar unter Beweis stellte. Freundschaftsspiele vor Saisonbeginn scheinen doch nicht derart unwichtig zu sein, wie vielerorts angenommen.
Die Copa Gamper wird jedes Jahr im August zu Ehren des Gründers des FC Barcelona ausgetragen. Die Mannschaft und vor allem die Neuzugänge werden den Fans präsentiert. 2005 gastierte Fabio Capello mit Juventus und gewann nach einem ansehnlichen 2:2 im Elfmeterschießen.
Während der Transferphase hatte Massimo Moratti bereits verkündet, dass er für Messi eine „unglaubliche Summe“ ausgeben würde: „Seit langer Zeit hat mich kein Spieler mehr so beeindruckt.“
In der Saison zuvor hatte er sein Debüt für die Katalanen gegeben, neun Partien bestritten und avancierte zum jüngsten Torschützen des Klubs, bei dem es sich mittlerweile um Bojan Krkic handelt. Mit der Jugendmannschaft Argentiniens hatte er bereits die Weltmeisterschaft gewonnen. Ohne Frage, als Juventus in Barcelona gastierte, lag auf ihm der Fokus.
Es war das erste Mal, dass ich die „Messimania“ erlebte.

Die Statistik war im Vergleich zu einem heute typischen Match unter Pep Guardiola erschreckend: Juventus hatte 62 Prozent Ballbesitz im ersten Durchgang - auswärts im Camp Nou - und führte über eine Stunde lang. Die Massen verloren die Fassung, als Messi den Kampf mit Juventus aufnahm, Verteidiger auf sich zog, Tacklings auswich und Cannavaro stehen ließ, bevor er einen großartigen Pass spielte.
„Messi, Messssssi, Meeeeeesssssi“ hallte es von den Rängen. Es schien, als stünde in den Geschichtsbüchern bereits sein Weg zum zukünftigen Superstar geschrieben - dabei war er gerade mal ein vielversprechender Youngster.
Er bereitete das Tor von Andres Iniesta durch einen wundervollen Pass vor, der die Defensive der „Alten Dame“ alt aussehen ließ. Rijkaard wechselte ihn in der 90. Minute aus, so dass der Argentinier den Applaus der Fans genießen durfte. Für den 18-Jährigen gab es Standing Ovations.
Im Anschluss an die Partie wollte Juventus eine Ablösesumme für den Spieler in Erfahrung bringen, wurden jedoch umgehend abgewiesen. Joan Laporta wusste bereits, was für ein Juwel er in seinem Kader hatte.
Auch Fabio Capello hatte keinen Zweifel am Potenzial Messis: „In meinem ganzen Leben habe ich keinen Spieler gesehen, der in diesem Alter so stark ist. Besonders im Hinblick auf die Last auf seinen Schultern, die dieses Trikot mit sich bringt.“
„Der Junge kann mit dem Ball machen, was er will. Es ist sehr beeindruckend, dass er die Weltmeisterschaft mit der Jugend gewonnen hat, aber das hier heute war herausragend - er hat gegen Männer gespielt, nicht gegen Kinder in seinem Alter.“
Es war die Ankunft des Messi.
www.backpagepress.co.uk
BARCA: DAS MAKING OF DES STÄRKSTEN TEAMS DER WELT
Die Copa Gamper wird jedes Jahr im August zu Ehren des Gründers des FC Barcelona ausgetragen. Die Mannschaft und vor allem die Neuzugänge werden den Fans präsentiert. 2005 gastierte Fabio Capello mit Juventus und gewann nach einem ansehnlichen 2:2 im Elfmeterschießen.
Während der Transferphase hatte Massimo Moratti bereits verkündet, dass er für Messi eine „unglaubliche Summe“ ausgeben würde: „Seit langer Zeit hat mich kein Spieler mehr so beeindruckt.“
In der Saison zuvor hatte er sein Debüt für die Katalanen gegeben, neun Partien bestritten und avancierte zum jüngsten Torschützen des Klubs, bei dem es sich mittlerweile um Bojan Krkic handelt. Mit der Jugendmannschaft Argentiniens hatte er bereits die Weltmeisterschaft gewonnen. Ohne Frage, als Juventus in Barcelona gastierte, lag auf ihm der Fokus.
Es war das erste Mal, dass ich die „Messimania“ erlebte.

Wie viele Ballon d'Ors? | Messi ist im Alter von 24 schon drei Mal Weltfußballer
Alle Fans haben eine Art Vertrauen in ihre Mannschaft zu Beginn der Saison - teilweise ist es nur der feste Glaube und Optimismus, anstatt einer realistischen Sichtweise. Das Camp Nou war elektrisiert ob dieses jungen Genies - besonders im Hinblick auf die jahrelange Dominanz der Madrilenen, die damals erst kürzlich durch Frank Rijkaard, Ronaldinho und Samuel Eto'o zerbrochen wurde. 100 000 Menschen waren gekommen, um „Prinz Leo“ zu sehen. Sie wollten ihn gegen Fabio Cannavaro, Patrick Vieira, Giorgio Chiellini, Mauro Camoranesi, Alessandro Del Piero und Zlatan Ibrahimovic zaubern sehen.Die Statistik war im Vergleich zu einem heute typischen Match unter Pep Guardiola erschreckend: Juventus hatte 62 Prozent Ballbesitz im ersten Durchgang - auswärts im Camp Nou - und führte über eine Stunde lang. Die Massen verloren die Fassung, als Messi den Kampf mit Juventus aufnahm, Verteidiger auf sich zog, Tacklings auswich und Cannavaro stehen ließ, bevor er einen großartigen Pass spielte.
„Messi, Messssssi, Meeeeeesssssi“ hallte es von den Rängen. Es schien, als stünde in den Geschichtsbüchern bereits sein Weg zum zukünftigen Superstar geschrieben - dabei war er gerade mal ein vielversprechender Youngster.
„Messi, Messssssi, Meeeeeesssssi“ hallte es von den Rängen. Es schien, als stünde in den Geschichtsbüchern bereits sein Weg zum zukünftigen Superstar geschrieben - dabei war er gerade mal ein vielversprechender Youngster. |
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Er bereitete das Tor von Andres Iniesta durch einen wundervollen Pass vor, der die Defensive der „Alten Dame“ alt aussehen ließ. Rijkaard wechselte ihn in der 90. Minute aus, so dass der Argentinier den Applaus der Fans genießen durfte. Für den 18-Jährigen gab es Standing Ovations.
Im Anschluss an die Partie wollte Juventus eine Ablösesumme für den Spieler in Erfahrung bringen, wurden jedoch umgehend abgewiesen. Joan Laporta wusste bereits, was für ein Juwel er in seinem Kader hatte.
Auch Fabio Capello hatte keinen Zweifel am Potenzial Messis: „In meinem ganzen Leben habe ich keinen Spieler gesehen, der in diesem Alter so stark ist. Besonders im Hinblick auf die Last auf seinen Schultern, die dieses Trikot mit sich bringt.“
„Der Junge kann mit dem Ball machen, was er will. Es ist sehr beeindruckend, dass er die Weltmeisterschaft mit der Jugend gewonnen hat, aber das hier heute war herausragend - er hat gegen Männer gespielt, nicht gegen Kinder in seinem Alter.“
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