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Thomas Müller: „Die Bundesliga ist ausgeglichener als die Premier League oder die Primera Division“
EXKLUSIV - Leistungsträger beim FCB, Nationalspieler und WM-Torschützenkönig - Müller hat mit seinen 22 Jahren schon viel erreicht. Und der Erfolgshunger ist keinesfalls gestillt.
Von Rahul Bali und Claas Philipp
Bongarts
Neu Delhi. Mit einem 4:0-Sieg gegen die indische Nationalmannschaft hat der FC Bayern München seine Asienreise beendet, zweifacher Torschütze war dabei Thomas Müller. Der 22-Jährige erzielte die Treffer zwei und drei - und scheint für die Rückrunde bestens gerüstet zu sein. Das Ziel für die zweite Saisonhälfte ist klar: „Wir sind momentan auf dem ersten Platz und den wollen wir verteidigen“, so Müller exklusiv gegenüber Goal.com.
Ziel ist die Meisterschaft
Dass das kein Spaziergang wird, ist ihm natürlich bewusst: „Wir haben gute Chancen, die Bundesliga zu gewinnen, aber einfach ist das nicht - wir werden es in den nächsten Spielen sehen.“ Wie stark er die nationale Konkurrenz einschätzt, zeigen auch die folgenden Worte: „Ich denke, dass die Bundesliga besser ist als die Ligen in Spanien oder England. Ganz einfach weil es mehrere Teams gibt, die um die ersten fünf Plätze konkurrieren. In Spanien gibt es nur zwei starke Mannschaften, in England vier. In Deutschland sind mehrere Teams richtig stark und es ist ausgeglichener.“
Auch die Geschäftspraktiken in England hält Müller für den falschen Weg: „Die sollten sich ein Beispiel an Bayern nehmen. Der Klub ist finanziell gesund. Wir sind unsere eigenen Investoren und entscheiden selbst, was wir tun. Wir sind nicht abhängig von einer einzelnen Person.“
Talentförderung als Erfolgsrezept
Natürlich freut sich Müller auch über den Aufschwung des DFB-Teams. Der Grundstein hierfür sei bereits früh gelegt worden: „Ich glaube, nach der EM 2004 hat sich einiges verändert - mehrere junge Spieler sind hervorgestoßen. Aber die Entwicklung fing bereits nach der Euro 2000 an, als man erkannte, dass sich was ändern muss. Jetzt setzt man beim DFB stark auf Jugendarbeit.“

Müller lebt seinen Traum
Einer der aufstrebenden Talente von damals war auch Thomas Müller, der sich längst zu einer international wahrgenommenen Größe entwickelt hat. Für ihn ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen: „Ich spiele Fußball, weil das für mich die beste Sache der Welt ist. Ich habe mit zwei Jahren mit dem Fußballspielen angefangen und heute bin ich glücklich darüber, Profi zu sein. Das war immer mein Traum, der jetzt wahrgeworden ist. Es fühlt sich gut an, seinen Traum zu leben.“
Vorbilder habe er früher nicht wirklich gehabt, auch wenn er zugibt, Zinedine Zidane oder Riquelme bewundert zu haben. „Die habe ich spielen sehen und wollte wie sie sein. Aber einen großen Helden habe ich nicht. Ich bin Thomas Müller und will so sein, wie ich bin.“
Hoffen auf den EM-Titel
Die Chancen auf einen Gewinn der bevorstehenden EM 2012 beziffert Müller derweil als gut. „Wir haben ein junges, technisch starkes und schnelles Team. Wir sind glücklich und stolz darauf einen starken Kader zu haben und ich will den Titel. Aber da gibt es natürlich auch noch andere Teams - die Niederlande, Spanien und Italien etwa. Aber ich glaube, wir können es schaffen.“
Eure Meinung: Wird Müller bei der EM genauso für Aufsehen sorgen können wie bei der WM 2010?
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Dass das kein Spaziergang wird, ist ihm natürlich bewusst: „Wir haben gute Chancen, die Bundesliga zu gewinnen, aber einfach ist das nicht - wir werden es in den nächsten Spielen sehen.“ Wie stark er die nationale Konkurrenz einschätzt, zeigen auch die folgenden Worte: „Ich denke, dass die Bundesliga besser ist als die Ligen in Spanien oder England. Ganz einfach weil es mehrere Teams gibt, die um die ersten fünf Plätze konkurrieren. In Spanien gibt es nur zwei starke Mannschaften, in England vier. In Deutschland sind mehrere Teams richtig stark und es ist ausgeglichener.“
Auch die Geschäftspraktiken in England hält Müller für den falschen Weg: „Die sollten sich ein Beispiel an Bayern nehmen. Der Klub ist finanziell gesund. Wir sind unsere eigenen Investoren und entscheiden selbst, was wir tun. Wir sind nicht abhängig von einer einzelnen Person.“
Talentförderung als Erfolgsrezept
Natürlich freut sich Müller auch über den Aufschwung des DFB-Teams. Der Grundstein hierfür sei bereits früh gelegt worden: „Ich glaube, nach der EM 2004 hat sich einiges verändert - mehrere junge Spieler sind hervorgestoßen. Aber die Entwicklung fing bereits nach der Euro 2000 an, als man erkannte, dass sich was ändern muss. Jetzt setzt man beim DFB stark auf Jugendarbeit.“

Müller lebt seinen Traum
Einer der aufstrebenden Talente von damals war auch Thomas Müller, der sich längst zu einer international wahrgenommenen Größe entwickelt hat. Für ihn ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen: „Ich spiele Fußball, weil das für mich die beste Sache der Welt ist. Ich habe mit zwei Jahren mit dem Fußballspielen angefangen und heute bin ich glücklich darüber, Profi zu sein. Das war immer mein Traum, der jetzt wahrgeworden ist. Es fühlt sich gut an, seinen Traum zu leben.“
Vorbilder habe er früher nicht wirklich gehabt, auch wenn er zugibt, Zinedine Zidane oder Riquelme bewundert zu haben. „Die habe ich spielen sehen und wollte wie sie sein. Aber einen großen Helden habe ich nicht. Ich bin Thomas Müller und will so sein, wie ich bin.“
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