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Joao Pinto: „Cristiano Ronaldo trägt große Verantwortung“
EXKLUSIV – Portugals ehemaliger Starstürmer Joao Pinto ist voll des Lobes für Cristiano Ronaldo. Der Real-Star werde zu oft kritisiert, erklärte Pinto gegenüber Goal.com.
Von Carlo Garganese
London. Wenn im kommenden Sommer die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine startet, sind natürlich wieder alle Augen auf Cristiano Ronaldo gerichtet. Der Superstar von Real Madrid und Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft schaffte mit seiner „Seleccao“ in den Playoffs noch die Quali für die EURO 2012 und die Erwartungen an den Ex-Weltfußballer sind vor der Endrunde einmal mehr immens. Joao Pinto, Ex-Nationalstürmer und Mitglied der „Goldenen Generation“ Portugals, hält große Stücke auf Ronaldo. Das verriet Pinto im exklusiven Gespräch mit Goal.com.
„Er wird öfter kritisiert, als er es verdient“
Kritiker werfen Ronaldo vor, im Klub deutlich bessere Leistungen zu zeigen, als im Kreise der Nationalelf. Zudem wirke er dort weniger motiviert. Pinto sagte dazu gegenüber unserer Seite: „Ronaldo ist körperlich und technisch das absolute Maß aller Dinge. Auf seinen Schultern lastet ein riesiger Druck. Er trägt enorme Verantwortung, alle Augen sind auf ihn gerichtet. Und trotzdem schafft er es, erfolgreich zu sein. Aber auch er ist nur ein Mensch. Mal hat er gute Spiele, mal hat er schlechtere Spiele. Oft wird er kritisiert, öfter als er es verdient. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler.“
„Figo war ungemein intelligent“
Der Ex-Stürmer von Benfica und Sporting äußerte sich auch zu den portugiesischen Größen der Vergangenheit. Pinto erläuterte: „Portugal hatte eine Reihe toller Spieler, da ist es schwer, sich für einen zu entscheiden. Vielleicht ist Eusebio derjenige, dem aufgrund seiner Verdienste der meiste Respekt gezollt wird. Das war aber vor meiner Zeit. Ich habe ihn nie spielen sehen, nur später im TV. Luis Figo war ungemein intelligent. Mit ihm durfte ich zusammenspielen, genauso wie später mit Ronaldo. Es gab viele starke, besondere Spieler. Viele Menschen vergessen oft Paulo Futre, er war einzigartig.“

Schmerzhafte Erinnerungen an das Semifinale der EURO 2000
Außerdem sprachen wir mit Joao Pinto noch über das umstrittene Handspiel Abel Xaviers im Halbfinale der EM 2000. Kurz vor dem Ende gab es einen Elfmeter für Frankreich und die Portugiesen mussten die Heimreise antreten. „Zu dem Zeitpunkt wirkte es wie eine falsche Entscheidung und wir haben für unser Recht gekämpft. Auf den TV-Bildern ist aber klar zu sehen, dass der den Ball mit der Hand berührt. Wir haben uns nur gefragt, ob es diese Entscheidung auch auf der anderen Seite gegeben hätte. Hätte der Schiedsrichter auch auf Strafstoß entschieden, wenn ein Franzose das Handspiel begangen hätte“, fragte sich Joao Pinto.
„Er wird öfter kritisiert, als er es verdient“
Kritiker werfen Ronaldo vor, im Klub deutlich bessere Leistungen zu zeigen, als im Kreise der Nationalelf. Zudem wirke er dort weniger motiviert. Pinto sagte dazu gegenüber unserer Seite: „Ronaldo ist körperlich und technisch das absolute Maß aller Dinge. Auf seinen Schultern lastet ein riesiger Druck. Er trägt enorme Verantwortung, alle Augen sind auf ihn gerichtet. Und trotzdem schafft er es, erfolgreich zu sein. Aber auch er ist nur ein Mensch. Mal hat er gute Spiele, mal hat er schlechtere Spiele. Oft wird er kritisiert, öfter als er es verdient. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler.“
„Figo war ungemein intelligent“
Der Ex-Stürmer von Benfica und Sporting äußerte sich auch zu den portugiesischen Größen der Vergangenheit. Pinto erläuterte: „Portugal hatte eine Reihe toller Spieler, da ist es schwer, sich für einen zu entscheiden. Vielleicht ist Eusebio derjenige, dem aufgrund seiner Verdienste der meiste Respekt gezollt wird. Das war aber vor meiner Zeit. Ich habe ihn nie spielen sehen, nur später im TV. Luis Figo war ungemein intelligent. Mit ihm durfte ich zusammenspielen, genauso wie später mit Ronaldo. Es gab viele starke, besondere Spieler. Viele Menschen vergessen oft Paulo Futre, er war einzigartig.“

Schmerzhafte Erinnerungen an das Semifinale der EURO 2000
Außerdem sprachen wir mit Joao Pinto noch über das umstrittene Handspiel Abel Xaviers im Halbfinale der EM 2000. Kurz vor dem Ende gab es einen Elfmeter für Frankreich und die Portugiesen mussten die Heimreise antreten. „Zu dem Zeitpunkt wirkte es wie eine falsche Entscheidung und wir haben für unser Recht gekämpft. Auf den TV-Bildern ist aber klar zu sehen, dass der den Ball mit der Hand berührt. Wir haben uns nur gefragt, ob es diese Entscheidung auch auf der anderen Seite gegeben hätte. Hätte der Schiedsrichter auch auf Strafstoß entschieden, wenn ein Franzose das Handspiel begangen hätte“, fragte sich Joao Pinto.
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