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Armand Traore spricht über seine schwere Zeit bei Arsenal
Der Linksverteidiger der Queens Park Rangers spricht im exklusiven Interview mit Goal.com über seine schwere Zeit beim FC Arsenal und seine Zukunftspläne.
Von Wayne Veysey
London. Armand Traore ist erst 22 Jahre jung und hat schon einiges erlebt in seinem Leben. Als verheißungsvolles Talent kam er in jungen Jahren zum FC Arsenal, wo ihm aber nie der Durchbruch gelang. Nach einigen Ausleihgeschäften landete der gelernte Linksverteidiger in dieser Saison bei den Queens Park Rangers, wo er sich derzeit zum ersten Mal gut aufgehoben fühlt.
Große Anspannung
Der Linksverteidiger fühlte sich vor Spielen richtig unter Druck gesetzt. In seinen sechs Jahren bei Arsenal hatte der 22-Jährige selten seine Chance bekommen und musste gleich zu Beginn der Saison gegen Manchester United ran. Bei dem 2:8-Debakel war der Druck für Traore zu groß und er spielte wie die komplette Mannschaft unter allen Erwartungen. Kurze Zeit später endete seine Zeit bei den „Gunners“ und der Franzose wechselte für rund 1,3 Millionen Euro zu den Queens Park Rangers.
„Ich fühle mich derzeit richtig gut“, sagt Traore in einem exklusiven Interview mit Goal.com. Beim Stadtrivalen aus London bekommt der Verteidiger genügend Einsätze, um sich weiterzuentwickeln. Dennoch ist Traore nicht verbittert über seinen Ex-Klub, bei dem er mit 16 Jahren anheuerte. Zu stark war der Druck, den er sich teilweise selbst aufsetzte. „Eines Tages habe ich mich mit Arsene Wenger unterhalten und er sagte, er weiß woran das liegt: Schon bevor das Spiel startet, ist deine Energie verschwunden. Du denkst zu viel über das Spiel nach, fast die ganze Woche“, berichtet Traore.
Neue Zielsetzung
Traore war während seiner Zeit bei Arsenal mehrmals ausgeliehen worden, unter anderem zu Juventus Turin. „Während meiner Zeit bei Juventus lernte ich zu kämpfen“, erzählt der Youngster. „Ich setzte meine Ziele anders. Wie zum Beispiel, darauf zu achten, dass kein Tor über meine Seite fällt. Ich fühlte mich nützlicher für die Mannschaft“, berichtet Traore von seinen Fortschritten.

Sein neues Ziel ist simpel: „Es Woche für Woche zu probieren, so gut wie möglich zu spielen“, und für die Mannschaft wünscht er sich den Klassenerhalt. Besonders überzeugen konnte ihn Trainer Neil Warnock. „Ich mochte das, was Neil Warnock sagte, obwohl andere Klubs auch interessiert waren”, erklärt Traore. Ebenso waren auch die Verpflichtungen von Shaun Wright-Phillips, Anton Ferdinand und Joey Barton dafür mitverantwortlich, dass der Wechsel schließlich zustande kam.
Schwere Zeit
Traore selbst spricht von schwierigen letzten Jahren. „Mein Vater ist an Krebs gestorben. Ich habe jeden Tag mit ihm telefoniert. Ich habe meinen Vater gesehen, als er kaum aus seinem Bett konnte. Wenn du solche Dinge siehst und über sie nachdenkst, kann das herzzerreißend sein.“ Zu den privaten Problemen kamen auch noch die sportlichen. Einen großen Teil der Vorbereitung musste Traore verpassen und kam deshalb nie richtig auf die Beine. „Mein Leben hat sich gewaltig verändert“, gibt der Franzose zu. Während dieser schweren Zeit half dem Muslim sein Glauben. „Mein Glaube hat mir geholfen. Wenn du in Gott vertraust, ist es okay”, sagt er.
Nationalmannschaft
Der gebürtige Franzose besitzt senegalesische Wurzeln. Sein Vater selbst war Nationalspieler. Obwohl Traore die Jugendmannschaften des französischen Verbandes durchlaufen hat entschied er sich für den Senegal. „Meine Mutter meinte immer ich soll bis 21, 22 warten, bevor ich mich entscheide. Aber ich wusste, dass sie wollte, dass ich für Senegal spiele“, erklärt Traore seine Entscheidung. Zudem ist er von der Qualität des Teams überzeugt uns sieht dort eine langfristige Perspektive.
Eure Meinung: Gelingt Traore bei QPR der Durchbruch?
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Der Linksverteidiger fühlte sich vor Spielen richtig unter Druck gesetzt. In seinen sechs Jahren bei Arsenal hatte der 22-Jährige selten seine Chance bekommen und musste gleich zu Beginn der Saison gegen Manchester United ran. Bei dem 2:8-Debakel war der Druck für Traore zu groß und er spielte wie die komplette Mannschaft unter allen Erwartungen. Kurze Zeit später endete seine Zeit bei den „Gunners“ und der Franzose wechselte für rund 1,3 Millionen Euro zu den Queens Park Rangers.
„Ich fühle mich derzeit richtig gut“, sagt Traore in einem exklusiven Interview mit Goal.com. Beim Stadtrivalen aus London bekommt der Verteidiger genügend Einsätze, um sich weiterzuentwickeln. Dennoch ist Traore nicht verbittert über seinen Ex-Klub, bei dem er mit 16 Jahren anheuerte. Zu stark war der Druck, den er sich teilweise selbst aufsetzte. „Eines Tages habe ich mich mit Arsene Wenger unterhalten und er sagte, er weiß woran das liegt: Schon bevor das Spiel startet, ist deine Energie verschwunden. Du denkst zu viel über das Spiel nach, fast die ganze Woche“, berichtet Traore.
Neue Zielsetzung
Traore war während seiner Zeit bei Arsenal mehrmals ausgeliehen worden, unter anderem zu Juventus Turin. „Während meiner Zeit bei Juventus lernte ich zu kämpfen“, erzählt der Youngster. „Ich setzte meine Ziele anders. Wie zum Beispiel, darauf zu achten, dass kein Tor über meine Seite fällt. Ich fühlte mich nützlicher für die Mannschaft“, berichtet Traore von seinen Fortschritten.

Sein neues Ziel ist simpel: „Es Woche für Woche zu probieren, so gut wie möglich zu spielen“, und für die Mannschaft wünscht er sich den Klassenerhalt. Besonders überzeugen konnte ihn Trainer Neil Warnock. „Ich mochte das, was Neil Warnock sagte, obwohl andere Klubs auch interessiert waren”, erklärt Traore. Ebenso waren auch die Verpflichtungen von Shaun Wright-Phillips, Anton Ferdinand und Joey Barton dafür mitverantwortlich, dass der Wechsel schließlich zustande kam.
Schwere Zeit
Traore selbst spricht von schwierigen letzten Jahren. „Mein Vater ist an Krebs gestorben. Ich habe jeden Tag mit ihm telefoniert. Ich habe meinen Vater gesehen, als er kaum aus seinem Bett konnte. Wenn du solche Dinge siehst und über sie nachdenkst, kann das herzzerreißend sein.“ Zu den privaten Problemen kamen auch noch die sportlichen. Einen großen Teil der Vorbereitung musste Traore verpassen und kam deshalb nie richtig auf die Beine. „Mein Leben hat sich gewaltig verändert“, gibt der Franzose zu. Während dieser schweren Zeit half dem Muslim sein Glauben. „Mein Glaube hat mir geholfen. Wenn du in Gott vertraust, ist es okay”, sagt er.
Nationalmannschaft
Der gebürtige Franzose besitzt senegalesische Wurzeln. Sein Vater selbst war Nationalspieler. Obwohl Traore die Jugendmannschaften des französischen Verbandes durchlaufen hat entschied er sich für den Senegal. „Meine Mutter meinte immer ich soll bis 21, 22 warten, bevor ich mich entscheide. Aber ich wusste, dass sie wollte, dass ich für Senegal spiele“, erklärt Traore seine Entscheidung. Zudem ist er von der Qualität des Teams überzeugt uns sieht dort eine langfristige Perspektive.
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