David Beckham: Paris Saint-Germain in der Pole Position

EXKLUSIV – Tottenham Hotspur möchte David Beckham, kann ihm aber nicht die gewünschte Einsatzzeit bieten. Paris Saint-Germain freut das.

Von Greg Stobart

2011 MLS Cup,David Beckham,Houston Dynamo v Los Angeles Galaxy
Getty Images
London. Paris Saint-Germain kristallisiert sich im Rennen um die Dienste von David Beckham als Favorit heraus. Weil Tottenham Hotspur dem Routinier die Aussicht auf regelmäßige Einsätze nicht bieten kann, steht der französische Hauptstadtklub in der Pole Position. Beckham hatte am Sonntag mit Los Angeles Galaxy die Meisterschaft in der MLS gewonnen, sich anschließend aber nicht zu seiner Zukunft geäußert. Er verriet lediglich, dass er „zahlreiche Optionen“ habe.

Redknapp war begeistert

Seit der 36-Jährige sich im vergangenen Winter beim Premier-League-Klub Tottenham Hotspur fit gehalten hatte, waren die Gerüchte um einen Wechsel an die „White Hart Lane“ nie verstummt. Trainer Harry Redknapp lobte Beckham mehrfach öffentlich über den grünen Klee. Doch eine Quelle aus der Chefetage des Klubs verriet exklusiv gegenüber Goal.com, dass die Londoner dem ehemaligen Kapitän der englischen Nationalmannschaft nicht die gewünschte Einsatzzeiten zusichern können.

Zu große Konkurrenz im Mittelfeld

„Beckham hat hier im Training einen brillanten Eindruck hinterlassen. Aber es ist ein Deal, der einfach keinen Sinn ergibt. Harry (Redknapp) und Daniel Levy (Tottenhams Präsident) wollen diesen Deal beide. Aber die Sache ist, dass wir Aaron Lennon, Rafa Van der Vaart, Steven Pienaar und Niko Kranjcar haben. Sie alle können auf seiner Position spielen“, erläuterte unsere Quelle.

Pariser Interesse „ehrt“ Beckham


Beckhams Vertrag in den USA läuft nach Galaxys anstehender Asien-Tournee aus und der Mittelfeldstar hat bereits Gespräche mit PSG-Sportdirektor Leonardo geführt. Beide verbindet seit ihrer gemeinsamen Zeit beim AC Mailand eine Freundschaft. Beckham ließ vor wenigen Wochen verlauten, er fühle sich vom Interesse des Ligue-Un-Tabellenführers „geehrt“ und dort sei ein „interessantes Projekt“ auf den Weg gebracht worden.

LA Galaxy hat die Hoffnungen auf eine Verlängerung des Ex-Real-Stars in des noch nicht aufgegeben. Außerdem buhlen Klubs aus dem Mittleren Osten und der Premier-League-Verein Queens Park Rangers um seine Dienste.

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