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Es ist so gut wie sicher: Kevin-Prince Boateng bleibt wohl im defensiven Mittelfeld und agiert als Achter. Doch wer darf neben dem Ghanaer ran?

Von Hassan Talib Haji

Gelsenkirchen. Bis auf ein internes Testspiel am Donnerstag hat Jens Keller keine Möglichkeit mehr, gewisse Dinge unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Schalke 04 spielt am kommenden Montagabend im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden. Damit findet die neue Spielzeit ihren Anfang.

Eine wirkliche Stammformation konnte aufgrund diverser Verletzungen einzelner Akteure noch nicht gefunden werden, so ist auch die Planstelle im defensiven Mittelfeld weiterhin vakant. Kevin-Prince Boateng dürfte seinen Platz jedoch sicher haben, wenn es auch nicht seine bevorzugte Position als Spielmacher ist. Die hat Max Meyer inne.

Ein Luxusproblem

Neben dem 27-Jährigen hat Keller die Qual der Wahl. Dennis Aogo, Roman Neustädter, Marco Höger oder auch Jan Kirchhoff sind dafür vorgesehen. Die größten Chancen dürfte Aogo besitzen, da dieser in der Vorbereitung verletzungsfrei blieb und nahezu jedes Testspiel als Sechser bestreiten durfte.

Hier dürfte auch die taktische Ausrichtung Kellers maßgeblich sein. Lässt der Trainer mit zwei Spitzen spielen, dürfte das Pendant von Boateng weit defensiver ausgerichtet sein, was eigentlich für Jan Kirchhoff spräche. Doch der vom FC Bayern ausgeliehene Defensivmann blieb in der Vorbereitung nicht von Blessuren verschont, wobei die Wahl dann wohl mehr auf Roman Neustädter fallen dürfte.

Immerhin hat Keller bei einer Position ein Luxusproblem, was in der Vorsaison nicht der Fall war. Wie der Übungsleiter sich auch entscheiden mag, er hat hier die volle Auswahl. Das ist zumindest positiv.

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