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Fünf Spieler des Weltmeisters sind in unserer Turnier-Auswahl mit dabei. Dazu kommen die Besten der anderen Teams.

Rio de Janeiro. Gefühlt war es erst gestern, dass Brasilien die 20. Weltmeisterschaft mit dem 3:1 gegen Kroatien in Sao Paulo eröffnet hat. Aber fünf Wochen und 63 Spiele später erreichte das größte Fußball-Turnier der Welt seinen Höhepunkt mit dem Finale, in dem Deutschland Argentinien durch ein Tor in der Verlängerung mit 1:0 im Maracana besiegte. Die Leistungen bei der Veranstaltung waren durchweg gut, sodass es nicht einfach war, das Team des Turniers zusammen zu stellen. Hier findet Ihr jetzt die ultimative Auswahl von Goal.

Im Tor steht Manuel Neuer, der in Brasilien mit der Interpretation seiner Rolle für Aufsehen sorgte. Er stand in seinem Kasten sicher und sorgte für fünf Spiele ohne Gegentor im Turnierverlauf. Außerdem ging er offensiv aus seinem Kasten, um die langen Bälle des Gegners durch sein Stellungsspiel zu entschärfen.

Rechts in der Viererkette steht Philipp Lahm. Der deutsche Kapitän begann das Turnier im Mittelfeld, doch nach dem enttäuschenden Spiel gegen Algerien rückte er wieder nach hinten rechts. Neben ihm steht Mats Hummels: Der Dortmunder spielte in den Zweikämpfen vor allem gegen Frankreich stark und erzielte in diesem Viertelfinale auch das einzige Tor mit einem Kopfball. Eine Überraschung war das Auftreten von Costa Rica bei der WM: Einer der Helden des kleinen Landes war Giancarlo Gonzalez, der in der Abwehrmitte alles verteidigte, was auf ihn zukam und damit half, das Viertelfinale sensationell zu erreichen. Den Linksverteidiger dürften vor dem Turnierstart ebenfalls die wenigsten auf der Rechnung gehabt haben: Daley Blind spielte durchgehend gut und lieferte beim glorreichen 5:1 gegen Spanien zwei Vorlagen. Darüber hinaus erzielte er im Spiel um den dritten Platz sein erstes Länderspieltor.

Im Mittelfeld übernimmt Javier Mascherano eine der beiden defensiven Rollen. Der 30-Jährige war für Argentinien der Fels in der Brandung und sein Turnier wurde am besten vom Block in letzter Sekunde im Halbfinale gegen Arjen Robben und die Niederlande symbolisiert. Auch im Finale rannte er wie um sein Leben. Ihm gegenüber stand Toni Kroos, der aus der Zentrale heraus das Spiel der DFB-Elf lenkte. Zwei Tore und vier Vorlagen steuerte er zum WM-Titel für seine Mannschaft bei. Auf der rechten offensiven Seite ist Arjen Robben zuhause. Der Flügelspieler war besonders in der Gruppenphase kaum zu stoppen und in den letzten Spielen gegen Mexiko und Brasilien holte er außerdem wichtige Elfmeter heraus. In der Mitte steht Lionel Messi, der Argentinien fast ganz allein durch die Vorrunde führte. Gegen Bosnien, den Iran und Nigeria machte er jeweils das Siegtor und er legte gegen die Schweiz den entscheidenden Treffer auf. Obwohl er im Finale nicht für den Unterschied sorgen konnte, gewann er den Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers. Auf der linken Offensivseite steht der beste Torschütze des Turniers, Kolumbiens James Rodriguez. Der Linksfuß brachte sein Land bis ins Viertelfinale und erzielte dabei sechs Treffer, wobei vor allem das Tor gegen Uruguay in Erinnerung bleiben dürfte.

Als einziger Stürmer steht ein Mann in dieser Elf, der eigentlich gar kein echter Stürmer ist: Thomas Müller bewegt sich viel in der Offensive - und ist gerade deshalb so gefährlich für die Gegner. Der beste Torschütze des WM-Turniers 2010 machte gegen Portugal einen Hattrick und gegen die USA den Siegtreffer. Doch auch wenn er kein Tor erzielte, war er mit seinem unermüdlichen Einsatz - wie im Finale gegen Argentinien - immer einer der Besten seiner Mannschaft.

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