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Elf der Saison in der Champions League: Ronaldo und Ibrahimovic führen Team an

Die Team der Saison wird von Madrilenen dominiert. Darunter befinden sich mit Marco Reus und Philipp Lahm auch zwei Deutsche. Hier sind die besten Elf der Königklasse 2013/14.

Der dramatische 4:1-Erfolg von Real Madrid gegen Atletico besiegelte die langersehnte "Decima". Die Saison in der Champions League ist nach dem Finale in Lissabon Geschichte. Es wurden Rekorde gebrochen, es gab Enttäuschungen und dramatische Comebacks in Hülle und Fülle. Goal hat für Euch die elf herausragenden Akteure dieser Spielzeit in der Königsklasse herausgestellt.

Im Tor gibt es keinen Zweifel an der Nominierung von Thibaut Courtois. Die belgische Leihgabe des FC Chelsea hielt seinen Kasten bei Atletico Madrid fünf Mal in zwölf Partien sauber und war ein Beispiel an Konstanz auf Atleticos Weg ins Finale.

Die Viererkette wird von Branislav Ivanovic eröffnet. Er steht beispielhaft für Chelseas knallharte Defensivarbeit in diesem Jahr unter Jose Mourinho. Vor dem 1:3-Halbfinal-Aus gegen Atletico blieben die Blues in sieben Spielen ohne Gegentreffer – ein großer Verdienst des Serben.

In der Innenverteidigung hat sich Sergio Ramos seinen Platz nach überragenden Vorstellungen gerade in den entscheidenden Duellen redlich verdient. Beim Halbfinal-Triumph gegen Bayern München war der Spanier nicht nur hinten nicht zu überwinden, sondern traf im Rückspiel gleich doppelt und sorgte somit für das Aus des Titelverteidigers. Das Endspiel begann für Ramos durchwachsen, jedoch kämpfte er sich in die Partie und sorgte mit seinem Kopfballtor in der dritten Minute der Nachspielzeit überhaupt erst für die Verlängerung. Auf ihn ist in den wichtigen Momenten einfach Verlass gewesen.

Komplettiert wird die Abwehrreihe von zwei Rojiblancos: Atleticos Miranda war in Diego Simeones Defensivkonstrukt stets der Fels in der Brandung, insbesondere bei den Siegen über Barcelona und Chelsea. Auch im Endspiel hielt er die Real-Offensive über fast 100 Minuten in Schach – das Ende ist bekannt.

Mirandas Teamkollege Filipe Luis ist der Linksverteidiger in unserer Elf der Saison. Der Brasilianer leistete sich kaum einmal einen negativen Ausreißer, dafür etliche positive. Unter dem Strich stehen bei ihm ein Tor und ein Assist für den geschlagenen Finalisten in der abgelaufenen Saison.

Das Mittelfeld wird angeführt von Luka Modric. Der Kroate hat sich unter Carlo Ancelotti bei Real Madrid als Leistungsträger etabliert und glänzte in der Königsklasse mit beinahe 20 kreierten Torchancen und einer durchschnittlichen Passquote von über 92 Prozent.

Die Rolle im Zentrum übernimmt Bayern Münchens Philipp Lahm, dem es in einer bemerkenswerten Saison gelang, beim deutschen Rekordmeister gleich auf zwei verschiedenen Positionen gute Leistungen abzuliefern. Der 30-jährige Routinier agierte in der Gruppenphase gegen Manchester City vorbildlich am Ball und in der Defensive. In der K.o.-Phase pendelte Lahm gegen Arsenal und Manchester United problemlos zwischen dem defensiven Mittelfeld und der defensiven Außenbahn, ohne dass dies seiner Qualität Abbruch getan hätte.

Mit Angel Di Maria komplettiert ein weiterer Madrilene das Mittelfeld. Der Argentinier passte sich perfekt an die ungewohnte Rolle in der Zentrale an, erzielte insgesamt drei Tore und bereitete sechs weitere vor. Seinen Wert für Real Madrid unterstrich der 26-Jährige im Finale, als er mit einem fantastischen Solo das entscheidende Tor von Gareth Bale vorbereitete.

Im Angriff ist mit Marco Reus ein weiterer deutscher Nationalspieler vertreten. Der Mittelfeldstar von Borussia Dortmund schloss an seine starken Leistungen in der letzten Champions-League-Saison an und hatte mit fünf Toren und drei Assists großen Anteil daran, dass die Elf von Jürgen Klopp bis ins Viertelfinale vorstieß. Dort scheiterte der Vizemeister am späteren Sieger Real Madrid - trotz des Doppelpacks von Reus im Rückspiel.

Zur bereits sehr illustren Runde gesellt sich mit Zlatan Ibrahimovic eine weitere Größe des Fußballs. Der Schwede unterstrich diesen Status mit stolzen zehn Treffern in nur acht Spielen für Paris Saint-Germain, das im Achtelfinale in Abwesenheit des verletzten Stürmers am FC Chelsea scheiterte.

Zu guter Letzt: Was wäre diese Elf ohne Cristiano Ronaldo? Der Portugiese erlebte mit den Königlichen eine traumhafte Champions-League-Saison, stellte mit insgesamt 17 Treffern eine neue Bestmarke in der Königklasse auf und übertraf den früheren Rekordhalter Lionel Messi um drei Tore. Mit Glanzleistungen über die gesamte Spielzeit führte Ronaldo Real Madrid schlussendlich zum lange ersehnten zehnten Titel in der Champions League.

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