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Das Team des Jahres in Italiens Serie A

Goal hat sich die besten Spieler der Saison in der Serie A angesehen und die elf herausragenden Akteure ausgewählt.

Rom. Eine weitere Saison neigt sich dem Ende zu - und wieder hat sich Juventus Turin den Titel in der Serie A gesichert. Aber nicht nur die Mannschaft im schwarz-weiß-gestreiften Trikot hat die Fans in Italien begeistert. Goals Teams des Jahres ist das Ergebnis einer Saison, in der sich einige der Top-Stars des Landes richtig ins Zeug gelegt haben.

Die Tatsache, dass Stars wie Francesco Totti, Rodrigo Palacio, Antonio Cassano und Paul Pogba gar nicht mit dabei sind, zeigt, dass es dieses Mal eine besonders starke Elf ist.

TORHÜTER
PERIN
GENUA
SP: 35 ZU NULL: 10
TEAM DER WOCHE: 6

Mattia Perin war schon viele Jahre lang eines der großen Gesprächsthemen in Italien. Sein Ruf eilte ziemlich lange seinen Leistungen voraus, aber in der Saison 2013/14 hat er sich enorm weiter entwickelt. Zehn Zu-Null-Spiele und Paraden bei den Elfmetern von German Denis und Mario Balotelli haben dafür gesorgt, dass sich Genua im Tabellen-Mittelfeld schon Wochen vor dem Saisonende keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen musste.

ABWEHR
BENATIA CASTAN CHIELLINI
ROMA ROMA JUVENTUS
SP: 30 TORE: 5 SP: 34 TORE: 0 SP: 29 TORE: 3
TEAM DER WOCHE: 7 TEAM DER WOCHE: 7 TEAM DER WOCHE: 6


Das Trikot war neu, das Ergebnis allerdings dasselbe: Mehdi Benatia stand in der vergangenen Spielzeit für Udinese im Team der Saison und jetzt mit seinem neuen Verein AS Rom. Seine Konstanz in der Abwehr - aber auch in der Offensive - war ein Grund für die tolle Saison, die Roma hinlegte.

Leandro Castan war ein weiterer fabelhafter Neuzugang für den Verein aus der Hauptstadt. Der Brasilianer ist das Herz der römischen Abwehr, die in dieser Saison bislang nur 23 Gegentore kassierte.

Juventus hat nur ein Gegentor mehr als der schärfste Rivale zugelassen - und sich inzwischen den Scudetto gesichert. Wieder einmal war Giorgio Chiellini einer der Hauptgründe für den Erfolg. Der italienische Nationalspieler war einer der Leistungsträger bei den Bianconeri und erhielt dafür seine dritte Meister-Medaille als Belohnung.

MITTELFELD
CUADRADO VIDAL VALERO CERCI
FIORENTINA JUVENTUS FIORENTINA TORINO
SP: 29 TORE: 9 SP: 32 TORE: 11 SP: 29 TORE: 6 SP: 34 TORE: 13
TEAM DER WOCHE: 5 TEAM DER WOCHE: 7 TEAM DER WOCHE: 7 TEAM DER WOCHE: 6

Juan Cuadrado hat seinen Aufwärtstrend auch in der Saison 2013/14 fortgesetzt. Er wird inzwischen als einer der explosivsten Flügelspieler Europas gesehen. Seine Vorstöße auf der rechten Seite haben dazu beigetragen, dass Fiorentina die Saison wieder auf dem vierten Rang beendet und im Pokal-Finale stand.

Der dritte Meistertitel in Serie für Juventus fällt mit der dritten Saison von Arturo Vidal bei der Alten Dame zusammen. Die Präsenz des Chilenen im Mittelfeld wird inzwischen schon als selbstverständlich angesehen. Sein Beitrag von elf Toren und sieben Berufungen ins Team der Woche ist schon fast Standard für einen der besten Spieler der Liga.

Fiorentina hat eine der besten Spielzeiten der vergangenen Jahre hingelegt und das liegt auch an Borja Valero, der im Mittelfeld Künstler und Arbeiter zugleich ist. Der Spanier ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella, die in dieser Saison wieder zu Hause und auswärts glänzen konnte.

Torino kämpft noch um einen Europapokal-Platz - und hat diese Tatsache zu großen Teilen Alessio Cerci zu verdanken. Der Flügelspieler war regelmäßig der Star der Granata, die im Laufe der Spielzeit einige überraschende Siege einfuhren, um in die obere Tabellenhälfte zu gelangen.

STURM
TEVEZ TONI IMMOBILE
JUVENTUS VERONA TORINO
SP: 31 TORE: 19 SP: 31 TORE: 19 SP: 31 TORE: 21
TEAM DER WOCHE: 11 TEAM DER WOCHE: 5 TEAM DER WOCHE: 4

Der einzige Makel bei Juventus war in den vergangenen  Meister-Spielzeiten die Tor-Ausbeute. Carlos Tevez hat dafür gesorgt, dass das nun Vergangenheit ist. Dank seiner 19 Tore ist der Argentinier elf Mal ins Team der Woche berufen worden. Auch seine Assists sind dabei Highlights der starken Saison der Bianconeri.

Während sich Tevez erst einmal an die Serie A gewöhnen musste, nutzte Luca Toni seine ganze Erfahrung in der höchsten italienischen Spielklasse und steuerte 19 Tore zu einer sehr guten Saison für Hellas Verona bei. Der Ex-Stürmer von Palermo, Fiorentina und Bayern München traf zu ganz wichtigen Momenten bei der Rückkehr der Gialloblu in die Serie A.

Ciro Immobile hat noch mehr Tore als Tevez und Toni gemacht - und führt damit die Rangliste der Capocannoniere an. Der 24-Jährige wurde schon lange von Experten gelobt, aber jetzt stimmt auch die Ausbeute. Seine 21 Treffer haben dafür gesorgt, dass Torino zum ersten Mal in den vergangenen zwölf Jahren am europäischen Fußball schnuppern durfte.

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