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Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schweizer betonen die Beteiligten, dass man sich gleichwertig auf nationale und internationale Spiele konzentriert.

Aus Basel berichtet Lukas Nowak

Der FC Valencia gastiert beim FC Basel. Und das unter ganz speziellen Vorzeichen. Zum einen steht am Donnerstagabend (ab 21.05 Uhr im GOAL-Liveticker) ein Geisterspiel auf dem Programm. Der Grund dafür: FCB-Chaoten hatten in Salzburg für eine Spielunterbrechung gesorgt, was die UEFA mit einem Zuschauer-Ausschluss sanktionierte. Zum anderen verzichteten die Spanier auf das Abschlusstraining. Spanische Journalisten erschienen zur Medienkonferenz des Schweizer Klubs ebenfalls nicht. Juan Antonio Pizzi und Philippe Senderos betonten dennoch, dass man das Europa-League -Viertelfinale sehr ernst nehme.

"Wir nehmen Basel sehr ernst und erwarten ein sehr hartes Spiel", äußerte sich der Schweizer Verteidiger, der wieder in sein Heimatland zurückkehrt. Auf Vereinsebene führte ihn sein Weg schon vor zwölf Jahren von Servette Genf zum FC Arsenal. Den Eidgenossen zollt er hohen Respekt: "Sie haben zwei Mal den FC Chelsea geschlagen." Coach Pizzi weiß sehr wohl, "dass die Aufgabe schwer wird."

"Meine Jungs sind Profis"

Dennoch gilt für den Trainer die Marschroute: "Wir haben vor, die Reise durch Europa fortzusetzen." Auch weil man in La Liga den Erwartungen hinterherläuft: "Es wird immer schwieriger, sich erneut über die Liga zu qualifzieren", betonte der Übungsleiter. Man habe sich aber auch nicht nur für einen Wettbewerb entschieden: "Meine Jungs sind Profis", verteidigte er das Team gegenüber den Vorwürfen, man würde die Liga abschenken.

Insgesamt sei der FC Valencia "historisch gesehen ein bedeutender internationaler Verein". Nur habe man zurzeit ein Problem: "Wir laufen unserer eigenen Historie weit hinterher." Das will man bei den Spaniern ändern. Zurück zur alten Stärke heißt es. Ein Titel auf internationalem Parkett wäre der erste Schritt dahin.

Und der geht erst einmal über das Geisterspiel in der Großstadt im Dreiländereck. Pizzis erstes Mal ist es nicht, jedoch sei es "für alle Beteiligten eine unangenehme Situation". Seine Mannschaft sieht er dadurch auch nicht im Vorteil: "Beide spielen unter gleichen Bedingungen", sagte er im Rahmen der Pressekonferenz. Senderos fehlt die Atmosphäre. Deshalb würde das Spiel morgen auch "etwas Spezielles" werden.

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