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Gegen Augsburg war er der Mann des Spiels und er ist die Entdeckung der Saison bei Mainz 05. Nach der Partie sprach "Geisi" über seinen Spielstil und seine Rolle im Team.

Nachbericht
Aus der Coface-Arena in Mainz berichtet Michael Bauer

Mainz. Johannes Geis ist Dreh- und Angelpunkt des 1. FSV Mainz 05 und gegen den FC Augsburg gelang dem erst 20-Jährigen das erste Saisontor. Der Neuzugang zeigt bereits viele Parallelen zu Vorbild Bastian Schweinsteiger.

Bei Mainz 05 ist Johannes Geis der Mann für die Standards und ein wichtiger Faktor im Spielaufbau. Spezialität des Sechsers sind lange, punktgenaue Diagonalbälle. Dabei geht auch immer ein Raunen durch die Coface-Arena. "Man hört das schon. Ich glaube, die einzigen, die das noch spielen, sind die Bayern", so Geis gegenüber Goal.

"Es ist ein gutes Mittel von uns, aber man muss auch die Außenspieler frei bekommen. Choupo-Moting und Nicolai Müller sind da klasse drin", so der Mainzer weiter.

Vorbild "Schweini"

Sein Spielstil erinnert sehr an den eines Bayern-Stars, der gleichzeitig zu den Idolen von Geis zählt: "Vorbild ist immer noch Schweinsteiger. Er holt viele Bälle ab, ist ruhig, eher der Stratege." In dieser Saison hat Geis bereits fünf Vorlagen auf dem Konto bei 27 Einsätzen. Bei den 05ern hat er die meisten Ballkontakte, im Schnitt 63 pro Spiel. Zudem bringt er 73 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Gegen den FCA kam dann auch endlich sein erstes Tor im Dress der Rheinhessen hinzu. "Ich hab gedacht, heute muss es soweit sein. Für die Vorentscheidung zu sorgen, war wunderschön", so Geis überglücklich. Die nächste Bewährungsprobe steht am kommenden Spieltag beim Derby gegen Eintracht Frankfurt an.


 

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