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Frankfurter Kampfgeist gegen den Abstieg - Meier: "Noch ein langer Weg"

Am Sonntag erlebten die Fans in Frankfurt den puren Abstiegskampf. Stuttgart schaute in die Röhre, während Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat.

ANALYSE
Aus Frankfurt berichtet Rafael Corradino

Eintracht Frankfurt zeigte großen Charakter und zwang einen VfB Stuttgart in die Knie, der die vielleicht stärkste Leistung der letzten Wochen gezeigt hatte. Nach der Partie zeigten sich alle Beteiligten hocherfreut, richteten den Blick aber auch nach vorne. "Es ist noch ein langer Weg", erklärte Siegtorschütze Alexander Meier.

"Wir müssen jede Woche genau so arbeiten und fighten wie heute", so der 31-Jährige, dessen Vertrag bei den Hessen zum Ende der Saison ausläuft.

Flum weist auf den Stuttgarter Etat hin

Dabei sei es für Frankfurt lange nach einer bitteren Niederlage aus. Die Europa-League-Partie gegen den FC Porto hatte Kraft gekostet, doch Armin Veh schickte die selbe Elf erneut auf den Platz. "Wenn man sich den Stuttgarter Etat anschaut, und wir spielen Europa League, haben das Spiel in den Knochen", wies Johannes Flum auf die finanzielle Diskrepanz zwischen der Eintracht und dem VfB hin.



Flum weiter: "Wir haben nie aufgesteckt!" Mit einer bärenstarken Leistung hatte der 26-Jährige die 2:1-Führung vorbereitet. Bereits Minuten zuvor klagte er über Krämpfe, wollte ausgewechselt werden. Armin Veh ließ ihn auf dem Feld - es war die richtige Entscheidung. "Wir haben gewonnen, aber es geht trotzdem weiter, es ist ja noch nicht vorbei. Wir tun alles dafür, die Klasse zu halten. Das war heute ein wichtiger Schritt", erklärte der Mittelfeldspieler abschließend.

Bruchhagen erleichtert: "Hätten wir heute mit leeren Händen dagestanden..."

Sebastian Jung spielte in der ersten Hälfte elf Fehlpässe, leitete mit seinem missglückten Zuspiel den 0:1-Rückstand ein. In der zweiten Hälfte folgte eine Leistungssteigerung und so war der 23-jährige Außenverteidiger letzlich zufrieden: "Man hat heute gemerkt, dass wir unbedingt mussten. Wir haben uns dafür belohnt, heute ein gutes Spiel gemacht zu haben."

Dieser Lohn kam gerade recht. Nach nur vier Zählern aus vier Spielen wurden weitere Punkte gegen einen direkten Konkurrenten geholt. Heribert Bruchhagen fiel ein Stein vom Herzen. "Ganz, ganz wichtig, man mag sich gar nicht ausmalen, wir hätten heute mit leeren Händen dagestanden", so der Vorstand der Hessen. Dann wäre die kommende Partie gegen den Hamburger SV zu einer Art Endspiel avanciert. Nun steht nur der Bundesliga-Dino mächtig unter Zugzwang.

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