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FC Bayern München: Die Rekorde fallen, die Gegner erstarren vor Angst

Es war das Duell der beiden besten Rückrunden-Teams, doch nach 30 Minuten war wieder klar: Auch Schalke ist kein Gegner für Bayern.

Aus der Allianz Arena berichtet Fabio Porta

In der Allianz Arena herrschte am Samstag Spitzenspiel-Stimmung. FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 – das Beste, was die Bundesliga in der Rückrunde zu bieten hat. Nach nicht einmal drei Minuten wurde diese Freude mehr als getrübt.

Auf den Rängen unterstützten beide Fan-Lager ihre Teams, wo sie nur konnten. Was sich dann auf dem Platz abspielte, war zwar für viele vorhersehbar, doch es ist wieder etwas anderes, wenn es tatsächlich passiert. Die Bayern wirkten hochmotiviert bis in die Fingerspitzen, das zeigten sie auch auf dem Platz. Noch vor ein paar Monaten hatten sie das "Problem", in der Allianz Arena erst im zweiten Durchgang in Fahrt zu kommen. Pep Guardiola schien die richtigen Mittel zu finden, um auch dieses Haar in der Suppe zu entfernen.

Es war fast so, als wollte der Triple-Gewinner einmal mehr zeigen, wer die Nummer eins ist: "Wir wollten nichts beweisen, wir sind motiviert in das Spiel gegangen wie immer. Dass wir direkt 4:0 führen, ist natürlich nicht normal, aber wir haben das auch sehr, sehr gut gespielt", meinte Toni Kroos nach der Partie gegenüber Goal. Dabei rückte Philipp Lahm fast in den Hintergrund. Der Kapitän saß 90 Minuten auf der Bank, stattdessen spielte Bastian Schweinsteiger und kommt immer besser in Form.

Robben lässt alles einfach aussehen

Kevin-Prince Boateng war da etwas anderer Ansicht: "Es war nicht so, dass Bayern so stark war, sondern dass wir so schlecht gespielt haben", erklärte der Mittelfeldspieler. Egal, wie man es gedreht hat: Die Bayern brannten ein Feuerwerk ab, nach nicht einmal 30 Minuten stand es 4:0. Der Gegner aus Gelsenkirchen schaute beeindruckt zu, wie Robben sich mit einfachen Bewegungen durch sämtliche Gegenspieler tanzte und ein Tor nach dem anderen schoss.



Der FC Bayern feierte den 15. Sieg in Folge, hat nun 65 Punkte nach 23 Spielen – zwei Rekorde für die Ewigkeit. Dabei sind einige Spieler scheinbar noch nicht am Maximum angekommen: "Das Beste von Thiago habt ihr noch nicht gesehen", entgegnete Thiago Alcantara den Journalisten. "Ich habe gerade eine gute Phase, auch weil meine Mitspieler mir viel Vertrauen schenken", erklärte er weiter.

Der Tabellenführer dominiert jeden Gegner mittlerweile von der ersten Minute an, Leichtsinnigkeit und Arroganz auf dem Platz sind Eigenschaften vergangener Tage. Selbst nach dem 4:0 konnten es Mandzukic und Co. kaum erwarten, den Gegner nach dem Anpfiff wieder anzugreifen. Spätestens nach diesen Wochen wurde auch dem Spanier einmal mehr klar: "Ich bereue es nicht, zum FC Bayern gewechselt zu sein." Wer bereut es schon, zum Nonplusultra dazuzugehören?

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