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Milos Jojic schreibt Bundesligageschichte - Aubameyang immer besser

Nach dem Pokalspiel traf Borussia Dortmund am Samstag erneut auf Eintracht Frankfurt. Es wurde der zweite Sieg innerhalb von vier Tagen, Neuzugang Jojic schrieb Geschichte.

NACHBERICHT
von Stefan Döring aus dem Signal-Iduna-Park

Borussia Dortmund ist wieder in der Spur: Innerhalb von vier Tagen gewann die Mannschaft von Jürgen Klopp zwei Mal gegen Eintracht Frankfurt. In der Rückrunde ist der BVB wieder auf dem Weg zu alter Stärke.

Für Doppeltorschütze Pierre-Emerick Aubameyang ist der neue Zusammenhalt der Mannschaft ein wichtiger Faktor im Spiel der Borussia. "Wir haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen gewonnen und waren vorher durch die Niederlagen und Verletzungen enger zusammengerückt", sagte der Franzose. Marcel Schmelzer bestätigte gegenüber Goal, dass der BVB immer besser ins Rollen kommt:

"Wir sind wieder richtig gut im Rhythmus, haben in allen drei Spielen Vollgas gegeben und unseren Fußball gezeigt. Es fängt wieder langsam an, zu laufen."

Aubameyang immer besser

Bei Borussia Dortmund herrscht momentan also wieder eitel Sonnenschein. Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass Aubameyang immer besser ins Spiel findet, vor allem weil er immer mehr mit nach hinten arbeitet. "Der Trainer hat viel an der Taktiktafel gemacht, viele Gespräche geführt. Ich schaffe es jetzt, das umzusetzen, was er mir sagt", erklärte Aubameyang seinen Lernprozess.

So ganz nebenbei liefert er sich auch ein Duell mit Robert Lewandowski um die Torjägerkanone. Der Pole hat 14, der Franzose 13 Treffer auf dem Konto. Den polnischen Nationalspieler motiviert das "Wettrennen": "Es spornt mich an. Es ist schön, dass wir beide viele Tore schießen. Zusammen sind wir uneinholbar." Aubameyang selbst ist es hingegen "egal, wer die Tore schießt", denn dadurch sei man "schwerer auszurechnen."

Jojic schreibt Bundesligageschichte

Aber nicht nur Aubameyang stand im Mittelpunkt des Spiels, sondern auch BVB-Neuzugang Milos Jojic, der nach seiner Einwechslung nur 17,84 Sekunden für sein erstes Bundesligator brauchte. Gerade erst eingewechselt, traf er schon in seinem ersten Spiel und schrieb Bundesligageschichte.

Denn noch nie hatte ein Einwechselspieler so schnell ein Tor erzielt. Sebastian Kehl reagierte darauf mit Humor: "So kann man natürlich auch Bundesligageschichte schreiben. Ich renne hier seit 17 Jahren rum und schaffe es nicht. Für ihn ist es sensationell."

Neben Kehl freute sich aber auch Nuri Sahin über den Treffer Jojic'. "So fällt die Eingewöhnungszeit und Integration ins Team vielleicht leichter. Es ist aber sicherlich eine schöne Geschichte", sagte der Mittelfeldspieler. "Vor allem die Sprachbarriere" sei schwierig, weil Jojic kein Deutsch und nur wenig Englisch spricht.

Marcel Schmelzer freute sich ebenfalls für den Serben: "Für ihn war es sicherlich wichtig. Das macht es mit ihm bestimmt einfacher, da der Druck fällt."

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