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Der Youngster ist derzeit noch verletzt, trotzdem hört man in Gelsenkirchen die Trainingskiebitze über nichts anderes sprechen. Bleibt Draxler oder geht er?


Aus Gelsenkirchen berichtet:
Goal-Korrespondent Hassan Talib Haji

Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04, machte einst mit einem ganz besonderen Satz auf sich aufmerksam. Er gab 2009, als er mit Oliver Kahn über den Managerposten verhandelte, zu verstehen: "Wir sind ein geiler Klub, da wollen viele hin." Aber offenbar auch manche weg.

Wenn man sich die Spekulationsblase rund um den Revierklub mal näher anschaut, dann kann man kaum durchgucken. Julian Draxler, seines Zeichens ein Schalker Bengel und Eigengewächs, beherrscht, wenn auch unfreiwillig, die Schlagzeilen. Seine ganze Familie besteht aus königsblauen Fans. Irgendwann wird der Tag jedoch kommen, an dem der hoch talentierte 20-Jährige der Veltins Arena vorerst den Rücken kehrt.

Anders als bei Manuel Neuer, der beim Großteil der Anhängerschaft niemals wieder Akzeptanz finden wird, dürfte Draxler auf Schalke immer gern gesehen werden, wenn er nicht zu Borussia Dortmund oder dem FC Bayern München wechselt – was wohl kaum der Fall sein wird. Der FC Arsenal soll angeblich heftigst um ihn werben.

The Daily Drax

Realistisch betrachtet macht es für den deutschen Nationalspieler aber gar keinen Sinn in diesem Winter zu wechseln. In ein anderes Land, in eine andere Kultur. 2014 ist ein WM-Jahr, da wird Draxler den Teufel tun und sich kurz davor transferieren lassen. Im Sommer werden die Vereine Schlange stehen und S04 kassiert kräftig ab, sollte er den Verein verlassen. Aber, und jetzt aufpassen, auch das ist noch gar nicht sicher!

Dennoch wird bereits über Nachfolger spekuliert: Lewis Holtby wäre ein Kandidat (Der Poker hat begonnen). Zudem verstärkt Sidney Sam die Offensive kommenden Sommer. Fabian Giefer könnte die Vakanz auf der Torhüter-Position beheben, nachdem der Abgang Timo Hildebrands schon beschlossene Sache ist. Und was passiert mit Jermaine Jones?

Schlägt man die Zeitung auf, liest man derzeit viele Name. Für Schalke-Fans gab es diese Woche allerdings nur ein Highlight: Klaas-Jan Huntelaar ist zurück! Schmerzfrei und mit großem Tatendrang. Am Donnerstag konnte der Niederländer, der aufgrund eines Innenbandrisses im Knie monatelang ausfiel, erstmals wieder alle Einheiten mit dem Rest der Mannschaft absolvieren.



Es wurde auch trainiert

Vor allem beim trainierten Aufbau- und Angriffsspiel im neuen 4-1-4-1-System bildete er mit Sturm-Kollege Adam Szalai abwechselnd das letzte Glied der Kette. Huntelaar knallte los, als wäre er nie weg gewesen und vermochte selbst schwierigste Flanken zu versenken. Und wenn der Knipser mal nicht traf, dann lag das am wieder mal reflexartig reagierenden Ralf Fährmann.

Anders als Huntelaar ist Benedikt Höwedes noch nicht so weit. Der Innenverteidiger konnte bis einschließlich Donnerstag nur Teile des Mannschaftstrainings mitmachen. Er wirkte dabei ungeduldig, hatte er sich schon erhofft in Doha (Katar) mit dem Team arbeiten zu können. Dementsprechend geknickt verließ der Kapitän auch den grünen Rasen, während sich seine Kollegen im Trainingsspiel messen durften.

Ein Spieler war zuletzt nicht zu sehen: Jones. Er trainiert offenbar nicht mal mehr, sucht händeringend einen neuen Klub, während Schalke 04 die heiße Phase der Vorbereitung einläutet. Am Samstag reist man für ein Testspiel zum 1. FC Köln. Tagsdarauf geht es zu Rot-Weiß Oberhausen, ehe die letzte Trainingswoche folgt, bevor die Bundesliga wieder ihren Türen öffnen wird.

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