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Am Ende des Abend stand ein ungefährdeter Sieg des FC Schalke gegen den SC Freiburg. Doch eine gute Partie lieferten beide Mannschaften nicht ab. "Papa" feierte sein Comeback.

NACHBERICHT
von Stefan Döring aus der Veltins-Arena

Die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg versprach schon vor dem Anpfiff kein fußballerischer Leckerbissen zu werden, zu schwach waren die letzten Auftritte der beiden Mannschaften. Und diese leise Vorahnung wurde bestätigt. Am Ende war es aber ein guter Abend für die Heimmannschaft: 2:0 gegen den Sportclub gewonnen und Kyriakos Papadopoulos feierte nach 14-monatiger Verletzungspause sein Comeback.

Horst Heldt schien es ebenfalls bereits geahnt zu haben, dass die Partie am dritten Adventssonntag kein schönes letztes Heimspiel im Jahr 2013 bereithalten würde. "Die Abwehr hatte so noch nicht zusammengespielt. Das war sicherlich kein Glanzfußball, das habe ich aber auch schon vorher gewusst. Am Ende ist das Ergebnis wichtig", sagte der Manager der Blau-Weißen.

Santana glücklich - Freiburg enttäuscht

Ähnlich sah es auch Felipe Santana, der gegen den SC Freiburg zusammen mit Joel Matip die Innenverteidigung bildete und die schlechten Platzverhältnisse für den schwachen Auftritt seiner Mannschaft verantwortlich machte. "Es war ein Spiel, wo ein Freistoß oder eine schnelle Kombination entscheiden musste und so ist es gekommen. Der Platz war nicht gut, und unsere Taktik ging auf", freute sich der Brasilianer. Die Gäste waren nach dem Spiel hingegen enttäuscht, dominierten sie doch die ersten 30 Minuten. Allerdings haben sie ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt.

"Das zieht sich durch die gesamte Saison. Wir waren nicht unterlegen, am Ende fehlte aber die Kraft. Das ist sehr ärgerlich", beschreibt Matthias Ginter. Genauso wie der Defensivspieler war auch Torwart Oliver Baumann nahezu sprachlos ob des Ergebnisses. "Wir haben eigentlich alles gut umgesetzt. Vielleicht fehlt die Erfahrung. Das Gegentor ist unglücklich aber wir werden aufstehen und weitermachen", gibt der Keeper die Richtung für die kommende Woche vor.

Comeback unter Applaus

Aufstehen und weitermachen - das musste auch der Grieche Kyriakos Papadopoulos die vergangenen 14 Monate und am Sonntagnachmittag konnte er sein Comeback feiern. Das ganze Stadion forderte sein Publikumsliebling, und als Jens Keller ihn tatsächlich zur Wechselbank rief, brandete ohrenbetäubender Lärm auf. Nach dem Spiel war es froh, dass er endlich wieder auf dem Feld stehen durfte: "Das war ein schöner Moment für mich. Wichtiger war aber der Sieg. Ich bin zurück, alles ist wieder gut."

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