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Hildebrand ärgert sich über seine Vorderleute - Höwedes fordert Boateng

Der SV Werder Bremen musste am Samstag eine bittere Niederlage beim FC Schalke 04 hinnehmen. Während die Werderaner sich über das Ergebnis ärgern, tut Hildebrand das über Rückpässe

NACHBERICHT
Von Stefan Döring aus der Veltins-Arena

Mann des Spiels am Samstag war sicherlich Kevin-Prince Boateng! Zwar tauchte er während der Partie zwischen dem Schalke 04 und dem Werder Bremen die meiste Zeit unauffällig unter, doch am Ende traf er zweimal und sicherte der Heimmannschaft den Sieg.

Der Ghanaer wehrte sich nach der Partie allerdings gegen die Behauptung er hat sich während der Partie versteckt: "Es sind ja nicht alles Spiele einfach und ich verstecke mich ja nicht. Ich bin froh, dass ich heute 90 Minuten geschafft habe und dass ich zwei Tore gemacht habe ist natürlich noch mal ein Pluspunkt."

"Dafür haben wir ihn ja geholt"

Die Schalker Profis sahen die beiden Tore des Superstars ebenfalls eher pragmatisch, "schließlich habe wir ihn ja aus diesem Grund geholt. Heute hat er den Schädel zweimal richtig hingehalten", wie Benedikt Höwedes mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht zu Protokoll gab. Julian Draxler freut sich hingegen für den Nationalspieler: "Boateng hat sich immer rein gehauen, deshalb gönne ich ihm die beiden Tore. Er hat große Qualität und die hat sich in den entscheidenen Momenten durchgesetzt."



Während sich der eine Torschütze feiern lassen konnte, schob ein anderer Frust: Felix Kroos brachte den SV Werder Bremen bereits in der 22. Minute mit seinem ersten Bundesligator in Führung doch richtig genießen konnte er es hinterher nicht mehr. "In ein, zwei Tagen kann ich mich bestimmt über mein Tor freuen, heute überwiegt aber die Enttäuschung", sagte der Bruder des Bayern-Profi Toni Kroos.

Hildebrand ärgert sich über Vorderleute

Ärgern musste sich wohl oder übel auch Sebastian Mielitz. Er hatte das zweifelhafte Vergnügen den Ball in der 64., 85., uns 90. Minute aus den eigenen Maschen zu holen. "Leider konnten wir die Flanken vor den Toren nicht verhindern. Man macht sich darüber Gedanken ob man heute nicht hätte etwas mitnehmen können. Die Mannschaft hat aber alles gegeben. Am Ende hat die Kraft etwas nachgelassen", versucht der Torhüter der Gäste die Niederlage zu erklären.

Ganz zufrieden war aber auch der Keeper auf der Gegenseite nicht. Nach seinem Patzer unter der Woche gegen den FC Chelsea, stand Timo Hildebrand besonders unter Beobachtung und ganz fehlerfrei war er auch heute nicht. Allerdings schiebt er einiges auch auf die Vorderleute und den Platz. "Man spielt einfach noch zu oft zu mir zurück und bei den Platzverhältnissen ist das nicht einfach. Wenn der Ball dann verspringt wisst ihr ja was lost ist. Das darf nicht sein", beklagt sich der 34-Jährige.

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