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Borussia Dortmund krönte die vergangene Woche mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart und hat sich für das Champions-League-Spiel mit dem FC Arsenal warm geschossen.

NACHBERICHT
von Stefan Döring aus dem Signa-Iduna-Park

Dortmund.
Der VfB Stuttgart konnte einem am Freitagabend schon leid tun. Schlugen sich die Schwaben für 50 Minuten beachtlich bei Borussia Dortmund, mussten sie am Ende eine bittere 1:6-Klatsche hinnehmen.

"Wenn man heute von deutlich guten Phasen in unserem Spiel sprechen kann, dann war das kurz nach der Pause, dann gibt es den Doppelschlag von Robert Lewandowski. Das war der absolute Genickbbruch. Davon haben wir uns nicht erholt", gab Christian Gentner zu Protokoll. Für den VfB-Kapitän war trotz guter Ansätze ein Klassenunterschied zu beobachten.

Der BVB konnte sich dagegen für das Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal warm schießen. Nicht alleine deshalb war es für Roman Weidenfeller ein ganz besonderer Abend. Der Keeper bestritt seinen 300. Bundesliga-Einsatz und gehört nun einem elitären Kreis an. Nach dem Sieg konnte sich Weidenfeller nichts Schöneres vorstellen als diesen Abend.

Perfekte Woche gekrönt

"Es ist eine Riesenehre für mich, bei so einem Verein so eine große Anzahl an Spielen machen zu dürfen. Gerade mit den Fans im Rücken und der Vereinsführung, die einem jahrelang das Vertrauen geschenkt hat", erklärte der 33-Jährige.

Nuri Sahin war indes angetan vom Spiel, nachdem die Schwarz-Gelben ihre Stärken gnadenlos ausspielten: "Nach vorne haben wir hohes Tempo und hohe Qualität. Da sind wir schwer zu stoppen, wenn der Gegner uns Räume anbietet und Fehler macht. Das nutzen wir aus. Es war ein wichtiger Sieg und auch in der Höhe verdient. Wir haben Stuttgart an die Wand gespielt."



Nach dem Erfolg gegen Hannover 96, in der Champions League beim FC Arsenal und dem Derbysieg am vergangenem Wochenende gegen den FC Schalke 04 hatte Dortmund seit langem mal wieder eine ganze Woche, um zu trainieren. Das tat den Borussen sichtlich gut, agierten sie doch vor allem taktisch auf sehr hohem Niveau. "Nach langer Zeit konnten wir mal wieder richtig arbeiten, das ist für unsere Abläufe schon wichtig, weil man die verinnerlichen kann", erklärte Marcel Schmelzer nach dem Spiel.

Endlich wieder ein Eckball-Tor

Neben dem 300. Bundesligaspiel Weidenfellers und dem 6:1 gab es auch einen Treffer nach einem Eckball zu feiern. Nach 209 erfolglosen Offensivecken köpfte Sokratis, der für Neven Subotic ins Team rückte, den Ball endlich wieder in die Maschen. "Ich bin sehr glücklich, das 1:1 gemacht zu haben. Bei Standards ist es wichtig, dass man mal trifft, aber letztendlich ist es wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben", sagte der Grieche.

Schmelzer hingegen wollte nichts von einer Schwäche bei Standards wissen:  "Wir müssen nach Ecken gefährlicher sein. Das wissen wir alle und nun ist es umso besser, dass wir nach einer Ecke mal wieder ein Tor geschossen haben. Eigentlich sind sie immer gefährlich. Es hat bislang einfach noch nicht geklappt."

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