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Hannover 96 konnte sich nach dem Abpfiff beim BVB ärgern. Die Schwarz-Gelben waren sichtlich ausgepumpt und wären zu knacken gewesen. Diese freuten sich aber über den Arbeitssieg.

NACHBERICHT
Für Goal im Signal-Iduna-Park: Stefan Döring

Borussia Dortmund ist wahrlich nicht mit einer Glanzleistung in eine wichtige Woche gestartet. Gegen Arsenal am Dienstag und im Derby gegen Schalke 04 muss die Mannschaft von Jürgen Klopp definitiv eine bessere Leistung bringen, als gegen Hannover 96 um Zählbares mitzunehmen. Das wissen auch die Spieler, die sich nach dem Spiel durch die Bank weg ausgepumpt zeigten, aber froh waren, dass drei Punkte auf der Habenseite standen.

Ein frühes Elfmetertor von Marko Reus brachte den BVB auf die Siegerstraße, doch vor allem in der zweiten Hälfte offenbarten die Schwarz-Gelben diverse Mängel in ihrem Spiel. Das wusste auch Nuri Sahin, der sichtlich angeschlagen in der Mixed Zone stand: "Wir mussten uns reinarbeiten, danach war es aber harte Arbeit. Cool war das heute nicht. Die hatten aber auch nicht viele Torchancen dementsprechend war der Sieg nicht gefährdet."

Hannovers Manager Dirk Dufner sah das ein wenig anders, wie er Goal exklusiv verriet: "Es ist traurig. Wir haben heute eine gute Leistung gebracht aber es hilft ja nichts. Dortmund wäre schon zu knacken gewesen. Aber so ist das nun einmal."

Bender: "Fußballerisch war das zu wenig"

Auch Sven Bender, der überraschend nach einer "Ganzkörperprellung" (Klopp nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach) wieder in der Startelf stand, war nicht zufrieden mit der gebrachten Leistung. Allerdings zählen für den defensiven Mittelfeldspieler nur die drei Punkte. "Es war ein enorm schwieriges Spiel. Hannover hat eine ganz intensive Spielweise, da sind sie einfach stark. Fußballerisch war es zu wenig, mir ist das jetzt aber egal. Wir haben die drei Punkte geholt. Wir haben zu Null gespielt und gut gearbeitet", sagte "Manni". 

Auffällig bei allen BVB-Profis war, dass sie nach dem Abpfiff schnaufend an den Journalisten vorbei gingen, was tatsächlich darauf schließen lässt, dass die Mannschaft noch nicht wieder bei 100 Prozent war. Roman Weidenfeller hingegen brachte diese 100 Prozent auf den Platz. Er sicherte den Borussen in der zweiten Hälfte den wichtigen Sieg.

Nicht mehr als ein Arbeitssieg für den BVB

"Es war wichtig, dass wir den Arbeitssieg eingefahren haben. Die Erkenntnis des Abends ist, dass wir 100% bringen müssen, um andere Mannschaften zu schlagen", erklärte der Keeper, der auch gleich eine Erklärung für die ungewöhnlichen Schwächen auf der Heimseite brachte: "Vielleicht hat heute der Rhythmus gefehlt. Die Motoren sind jetzt wieder frei und deshalb können wir am Dienstag wieder richtig durchstarten." Der eingewechselte Kuba hingegen bracht die Müdigkeit des Teams ins Spiel: "Es sah so aus, als wenn wir heute müde gewesen wären. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es in anderen Spielen getan haben."

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