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Borussia Dortmund hat am Samstagabend dem Hamburger SV die Grenzen aufgezeigt und fertigte die Hanseaten mit 6:2 ab. Doch es gab auch kritische Töne bezüglich der Gegentore.

NACHBERICHT
Aus dem Signal-Iduna-Park: Von Stefan Döring

Borussia Dortmund ist weiterhin Spitzenreiter der Bundesliga und das unterstrichen die Schwarz-Gelben mit einer eindrucksvollen Leistung beim 6:2-Sieg gegen den Hamburger SV. Von allen Seiten gab es viel Lob - aber der eine oder andere mahnte auch zur Vorsicht.

Vor allem die drei Offensivkräfte Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan harmonierten auf Dortmunder Seite gut und spielten sich zahlreiche Chancen heraus. Durch die Neuzugänge kann der BVB im Offensivspiel noch mehr Tempo aufnehmen als ohnehin schon. Für die Hamburger waren die Dortmunder eine Nummer zu schnell und Borussia Dortmund machte einen Rekord-Saisonstart perfekt.

"Unser Saisonstart ist geschichtlich einzigartig und nebenbei haben wir ein gutes Torverhältnis. Wir haben heute begeisternden Fußball geboten. Alle vier Offensivkräfte besitzen unfassbare Schnelligkeit, ich glaube das hatten wir bei Borussia Dortmund noch nie. Aber das Wichtigste ist, dass die anderen Mitspieler die Schnelligkeit auch nutzen", erklärte BVB-Präsident Reinhard Rauball.

"BVB zurück zu alter Stärke"

Auch Linksverteidiger Marcel Schmelzer freute sich gegenüber Goal über den gelungenen Auftritt seiner Mannschaft: "Wir haben uns den Sieg heute mit sehr gutem Gegenpressing und schnellem Umschaltspiel erarbeitet. Wir haben uns die Tore super herausgespielt. Genau das hat uns damals stark gemacht", erklärte der Nationalspieler.



Auch Nuri Sahin war erfreut über die gelungene Generalprobe für das Auftaktspiel in der Champions League am Mittwoch beim SSC Neapel. "Nach dem Ausgleich haben wir eindrucksvoll nachgelegt. Auch in der Höhe haben wir verdient gewonnen. Die Neuzugänge bringen sehr viel mit in unser Spiel. Micki bringt viel Fantasie mit ins Spiel und Pierre noch mehr Schnelligkeit in die ohnehin schon schnelle Mannschaft", sagte der Mittelfelfdmotor.

Doch auch wenn Neuzugang Aubameyang und Lewandowski jeweils zweimal, Reus und Mkhitaryan jeweils einmal trafen, waren beim BVB nicht alle rundum zufrieden. Man ärgerte sich vor allem über die "dummen" Gegentore, wie Marco Reus es formulierte. "Wir haben die Zügel schleifen lassen. Darauf müssen wir achten, dass es das nicht oft passiert. Wir waren nicht konzentriert. Nach dem 2:2 kann ein Spiel kippen, vor allem weil wir viele Chancen liegen lassen haben. Wir müssen drauf achten, dass wir unsere Chancen nutzen", mahnte Kapitän Roman Weidenfeller.

Lewandowski warnt die Gegner

Aber am Ende überwog doch die Freude über den verdienten 6:2-Sieg über den HSV. Und eine Drohung von Robert Lewandowski sollte der Konkurrenz Kopfschmerzen bereiten: "Wir können uns in jedem Spiel noch verbessern. Heute haben wir gesehen, was wir können aber ich denke wir können es noch besser."

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