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Die Hertha bestimmte das Spiel und lieferte eine starke Partie ab, vergaß aber die Tore zu schießen. So sicherte sich der VfB den Dreier - das Ende einer beeindruckenden Serie.

Aus Berlin berichten André Bellert und Kornel Pracki

Nach 20 ungeschlagenen Heimspielen entführte der VfB Stuttgart als erstes Team seit 16 Monaten einen Sieg aus dem Berliner Olympiastadion. Aufsteiger Hertha BSC bleibt nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart aber die Erkenntnis, dass sie "mithalten können".

Änis Ben-Hatira war sichtlich enttäuscht nach dem Spiel und den vergebenen Möglichkeiten: "Das ist bitter. Mir tut die Niederlage richtig weh. Wir haben zig Chancen gehabt, die eigentlich reingehen müssen. Jetzt wissen wir, wie es ist in der Bundesliga läuft, wenn wir unsere Chancen nicht reinmachen."

Hertha ist besser als viele Mannschaften

Für den tunesischen Nationalspieler Ben-Hatira brachte die Niederlage, jedoch auch positive Erkenntnisse: "Wir haben gesehen, dass wir auf diesem Niveau mithalten können, wenn nicht sogar besser sind als die gegnerische Mannschaft", resümierte er selbstbewusst.

"Die Ansprüche, die Stuttgart hat, sind meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Wir brauchen uns vor niemandem verstecken. Wir müssen weitermachen und unsere Chancen, die wir uns erarbeiten, zukünftig eiskalt nutzen", sagte der 25-jährige Berliner weiter.

Auch Manager Michael Preetz haderte mit der Chancenverwertung: "Das Spiel ist durch eine Standardsituation entschieden worden. Ich glaube nicht, das Gegentor war das Problem, sondern, dass  wir uns viele Chancen rausgespielt haben, aber das Tor leider nicht gemacht haben. Schade, weil es für meine Begriffe ein richtig gutes Spiel war."

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