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Die Spekulationen um Draxler werden bis zum frühen Montagabend nicht enden. Der Youngster selbst rechnet nicht mit einem Transfer, würde aber nicht um jeden Preis bleiben wollen.

BERICHT
Stefan Döring aus der Veltins-Arena

Gelsenkirchen. Nach der Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng kamen viele Fragen auf. Woher hat Schalke das Geld? Geht Julian Draxler jetzt doch noch? Manager Horst Heldt schloss einen Abgang schnell aus. Auch der 19-Jährige geht nicht von einem Wechsel aus, würde aber nicht auf einen Verbleib bestehen.

Spekulationen machen Draxler nichts

Zunächst blieb Draxler auf Nachfrage nach einem möglichen Transfer noch äußerst diplomatisch und äußerte sich nicht konkret. "Ich lasse den Leuten da ihren Spaß. Sie sollen ruhig weiter spekulieren. Wenn nichts außergewöhnliches mehr passiert, werde ich am Montag noch hier sein", erklärte der umworbene Youngster im Anschluss an den 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen.

Doch dann wurde nachgehakt und Draxler selbst ließ plötzlich Raum für Spekulationen: "Es kann ja sein, dass Schalke umdenkt und sagt '40 Millionen oder 30 Millionen sind doch nicht so schlecht'. Da kann ich ja dann wenig machen. Wenn der Verein zu mir kommt und mich unbedingt verkaufen will, werde ich nicht sagen 'Nein, ich will jetzt aber hier bleiben'."

Die von Horst Heldt angesprochenen 70 Millionen Euro Ablöse seien nun aber "völlig aus der Luft gegriffen". Heldt hatte bei der Vorstellung von Boateng noch erklärt, es sei "schizophren", einen Spieler wie Boateng zu holen, um anschließend Draxler abzugeben. Man wolle konkurrenzfähig bleiben.

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