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Ein Blick auf die deutschen Fußballer in England, wo Schürrle sich beim Kickern blamierte, bevor er gegen United in der Startformation stand. Nun warten die Bayern.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London.
Es gibt ja die schöne Tradition bei manchen Vereinen in England, dass jeder neu verpflichtete Spieler vor den versammelten Kollegen ein Lied singen muss. Nicht nur Lukas Podolski und Per Mertesacker können, nun ja, ein Lied davon singen. Beim FC Chelsea schmetterte Marko Marin zur Begrüßung vor Jahresfrist "Cotton Eye Joe", Neu-Blue Andre Schürrle erwischte es nach dem Kabinen-Ständchen nun auch noch bei Chelsea TV.

Schürrle war gemeinsam mit dem ebenso frisch verpflichteten Marco van Ginkel zu Gast in der Sendung Friday Night Live. Der Niederländer, der eine gewisse Ähnlichkeit zu Teenie-Star Bieber aufweist und von den Kollegen nur "Justin" gerufen wird, plauderte gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen eine Weile harmlos daher, Fans durften Fragen stellen, bis es schließlich zum Kickertisch ging, wo der Deutsche bereits ahnte, was ihm da blühen würde.

Burn, Andre

Und es dauerte nur wenige Minuten, da hatte der Ex-Leverkusener bereits fünf Treffer kassiert und keinen geschossen. Hier darf man dann unter dem Tisch durchkriechen, in diesem Fall musste der Verlierer singen: Schürrle beließ es bei einer Zeile von Ushers "Burn" (seine Standardnummer für diese Fälle), das war besser für alle Beteiligten.



Ach ja, Fußball wurde dann auch auf dem echten Rasen gespielt, für Schürrle verbunden mit dem erfreulichen Umstand, dass er im Klassiker gegen Manchester United von Beginn an ran durfte. Doch in einem eher unspektakulären Spitzenspiel ohne Tore war wenig Raum für Glanztaten und Wayne Rooney sowohl auf als auch neben dem Platz Hauptthema und -attraktion.

Pech für Poldi

Gleiche Stadt, anderer Klub: Mit einem weiteren deutschen Nationalspieler spielte das Schicksal zuletzt ein wenig Achterbahn: Erst war Lukas Podolski Reservist beim FC Arsenal, dann plötzlich wieder voll da inklusive Startelfeinsatz und Doppelpack gegen Fulham, was Prinz Poldi zudem den Platz in unserer Elf des Tages der Premier League einbrachte.

Doch in der Champions-League-Quali gegen Fenerbahce der Dämpfer: Bei einem Sprint ein Stich, einige Muskelfasern gerissen, und die Trage musste her. Drei Wochen Pause, kommunizierte Coach Wenger die Einschätzung der Mediziner, und Goodbye WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und die Faröer. Bitterer Rückschlag für Podolski, für den der Kampf um die erste Elf beim FC Arsenal so nicht leichter werden wird.

Die große Bühne...

Einer seiner Nationalmannschaftskonkurrenten auf links ist übrigens Andre Schürrle. Der könnte nun im DFB-Team mal wieder auf sich aufmerksam machen – wenn Löw ihn denn lässt. Vorher wartet jedoch der Supercup gegen die Bayern in Prag, ein erneuter Startelfeinsatz winkt.


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