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Borussia Dortmund und der perfekte Start: "Fußballerisch war das sehr in Ordnung"

Drei Spiele, drei Siege – von den Punkten her kann man vom BVB nicht mehr verlangen. Die Effektivität ließ zwar etwas zu wünschen übrig, dennoch waren die Beteiligten zufrieden.

Aus Dortmund berichtet Daniel Buse

Dortmund. Mit dem Minimal-Ergebnis von 1:0 (0:0) hat Borussia Dortmund am Bundesliga-Freitag gegen Werder Bremengewonnen. Es war für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp der dritte Dreier im dritten Versuch und damit ein weiterer Schritt, den perfekten Start auszubauen. "Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht und am Ende verdient gewonnen", brachte BVB-Kapitän Sebastian Kehl in der Mixed Zone das Wesentliche auf den Punkt.

"Etwas fahrlässig"

Auch die Bremer hatten am Dortmunder Sieg nichts zu beanstanden, denn schon der Blick auf die Torschussstatistik zeigte, dass das Duell eigentlich nur einen Sieger haben konnte: 32 zu 5 Versuche für die Schwarz-Gelben wurden notiert – und deshalb war es fast schon verwunderlich, dass die Borussen nur einmal erfolgreich waren. "Wir hatten um die 15 Torchancen, da waren wir etwas fahrlässig und haben auch ein bisschen Pech gehabt. Beim nächsten Mal gehen sie rein", fasste es BVB-Manager Michael Zorc etwas zusammen und zeigte sich versöhnlich-optimistisch.

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Viele Chancen herausgespielt

Bei den größeren Gelegenheiten für die Gastgeber war entweder die Latte – wie beim Schuss von Jakub Blaszczykowski – oder Werder-Torwart Sebastian Mielitz – wie beim Alleingang von Pierre-Emerick Aubameyang – im Weg. Und bei den anderen zahllosen Gelegenheiten fehlte den Dortmunder die Präzision, die Entschlossenheit oder einfach das entscheidende Etwas. "Fußballerisch war das aber sehr in Ordnung", sagte Manager Zorc hinterher, denn immerhin spielte sich seine Mannschaft gegen einen defensiven Gegner die vielen Torchancen heraus.

"Es lag an uns"

"Die Bremer haben es teilweise auch ganz gut gemacht, wobei wir einige Möglichkeiten hatten, um das Spiel frühzeitig etwas ruhiger zu gestalten", fasste es Sebastian Kehl zusammen und fügte hinzu: "Es lag an uns, dass es nicht früher 2:0 oder 3:0 stand." Die Bremer probierten es mit einer kompakten Aufstellung und wollten über Marko Arnautovic und später Franco di Santo Nadelstiche in der Offensive setzen. " Es wird schon des Öfteren so sein, dass sich die Gegner hinten reinstellen. Das wird eine Waffe bleiben für viele Mannschaften hier im Signal-Iduna-Park", rechnete Kehl mit weiteren kommenden Versuchen der Gegner, den Punkt, den sie beim Anpfiff haben, bis zum Schluss zu verteidigen.

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Den Ausgleich verhindert

Und beinahe hätte die Werder-Taktik Erfolg gehabt, denn in der 87. Minute hatte Di Santo mit einem starken Schuss auf die kurze Ecke die beste Gelegenheit für die Gäste, doch BVB-Torwart Roman Weidenfeller war zur Stelle und hielt den Ball. Das wäre der späte Ausgleich und vielleicht auch etwas zu viel des Guten für Bremen gewesen. "Das Spiel hat nur einen Sieger verdient gehabt – und der heißt Borussia Dortmund", stellte es Manager Michael Zorc zum Abschluss klar.

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