BVB: Jonas Hofmann überzeugt gegen Eintracht Braunschweig und bleibt bescheiden

Seit ein paar Wochen ist er 21 Jahre alt, doch Jonas Hofmann ist bereits einer der Großen im Team von Borussia Dortmund. Am Sonntag rettete er dem BVB den Sieg gegen Braunschweig.

BERICHT
von Stefan Döring aus dem Signal-Iduna-Park

Dortmund. Jonas Hofmann war bereits in der Vorbereitung einer der Gewinner bei Borussia Dortmund. Obwohl er bereits in der vergangenen Saison sein Bundesliga-Debüt für die Schwarz-Gelben feierte, wurde er von Michael Zorc als vierter Neuzugang angepriesen. Bereits im ersten Heimspiel der Saison durfte sich der 21-Jährige nun als Matchwinner fühlen.

Erst in der 67. Minute für Pierre-Emerick Aubameyang eingewechselt, avancierte er in der verbleibenden Zeit zum Dreh- und Angelpunkt im Dortmunder Offensivspiel und trug maßgeblich zum Sieg bei. Nach seinem ersten Bundesligatreffer in der 75. Minute durfte der gebürtige Heidelberger ausgerechnet vor der Südtribüne feiern. "Das erste Bundesligator vor der Südtribüne: Das ist das Allergeilste, was mir passieren kann. Dass es dann auch noch so ein wichtiges Tor ist, macht die Sache rund", erklärte Hofmann nach dem Spiel.

Hofmann hätte Treffer nicht erwartet

Hofmann selbst brachte das direkte Spiel mit sich, was dem BVB sichtlich gut tat. In den rund 70 Minuten zuvor tat sich die Heimmannschaft häufig schwer das Spiel breitzumachen, sowie auch mal den direkten Weg zu gehen. Hofmann allerdings traute sich mehr als seine Konkurrenten im eigenen Team. "Uns hat einfach lange eine klare Aktion gefehlt. Ich wollte der Mannschaft einfach helfen und das ist mir in ein, zwei Situationen ganz gut gelungen", sagte Hofmann, der mit dem 1:0 den lang ersehnten Dosenöffner brachte. Doch mit dem Treffer hat er beim Schuss noch nicht gerechnet: "Der Winkel war sehr spitz und ich habe nicht damit gerechnet, dass der Ball rein geht. Es war auch ein wenig glücklich, dass der Ball vom Pfosten dann rein ging."

Lobende Worte für Mitspieler

Trotz seines überzeugenden Auftritts hatte er aber auch lobende Worte für seinen Mitspieler und Debütanten Henrikh Mkhitaryan über, der den abgewanderten Mario Götze beerben soll. "Es war sein erstes Spiel. Es macht Spaß mit ihm zu spielen und im Training haben wir uns schon super aufeinander abgestimmt. Er ist definitiv eine Bereicherung für uns", sagte Hofmann gegenüber Goal und lobte ebenfalls seine Mitspieler auf den anderen Offensivpositionen im Mittelfeld: "Wenn man solche Mitspieler hat, hat man es selbst ein wenig einfacher, weil sie es einem auch leichter machen."

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