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Der Außenstürmer zeigte am 1. Spieltag auf Schalke eine ansprechende Leistung und belohnte sich selbst mit einem Tor. Zum Sieg reichte es am Ende dennoch nicht.

Gelsenkirchen. Der Hamburger SV zeigte zum Auftakt der 51. Bundesligasaison beim 3:3 (2:2) beim FC Schalke 04 eine engagierte Leistung. Maximilian Beister hat mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 zum Teilerfolg des HSV beigetragen.

Im Anschluss an die Sonntagspartie gegen die "Königsblauen" stand der Flügelspieler der wartenden Journalistenzunft Rede und Antwort und nahm dabei auch seinen Torwart Rene Adler in Schutz, der vor dem Treffer zum Endstand nicht gut aussah – Goal war vor Ort.

Hat die Mannschaft vor dem Spiel damit gerechnet, dass sie hier so auftrumpfen kann?

Maximilian Beister: Da ich großes Vertrauen in unsere Mannschaft habe, bin ich davon ausgegangen, dass hier mindestens ein Punkt drin sein würde. Mit dieser Einstellung sind wir auch ins Spiel gegangen. Wir haben uns hier schon etwas ausgerechnet und so sind wir hier auch aufgetreten.

Freut man sich über das 3:3 oder überwiegt doch die Enttäuschung, weil man nah am Sieg dran war?

Maximilian Beister: Ich kann mit dem Punkt absolut leben. Man wird es kaum schaffen auf Schalke – gerade bei dieser Kulisse – 90 Minuten das Spiel zu bestimmen. Mit ein wenig Glück kannst du hier auch gewinnen, aber wir sind zufrieden.

Haben Sie Mitleid mit Rene Adler, der den Ball vor dem 3:3 nicht festhalten konnte?

Maximilian Beister: Rene hat schon so viele klasse Spiele für uns gemacht. Wir machen alle mal Fehler, da mache ich ihm keinen großen Vorwurf. Er ist aber auch mental so stark, dass er es verkraften wird.



Wie haben Sie ihr Tor wahrgenommen?

Maximilian Beister: Es ging relativ schnell. Es war mein erstes Kopfballtor. Ich war überrascht, dass ich den Ball so gut treffe, denn das Kopfballspiel ist eigentlich nicht meine Stärke. Es war ein schöner Moment.

Ein bisschen Glück war dabei. Timo Hildebrand hat sich den Ball ja von der Unterkante der Latte fast selbst ins Netz gehauen…

Maximilian Beister: Ja er hat den Ball noch ein bisschen berührt, aber das Tor lasse ich mir nicht nehmen.

In der Vorbereitung hat es eine Menge Unruhe und Kritik gegeben. Konnte man sich davon freimachen oder beschäftigt das die Mannschaft?

Maximilian Beister: Ich muss gestehen, ich habe in den letzten Wochen keine Medien gelesen oder gehört. Ich habe mich nur aufs Wesentliche konzentriert. Wir haben aus der letzten Saison viel gelernt, sind alle etwas reifer geworden. Das hat man heute auch gemerkt. Letztes Jahr verlieren wir hier deutlich, dieses Mal können wir schon mit einem Punkt nach Hause fahren.

Verspürt man nach diesem Achtungserfolg zum Saisonstart auch eine gewisse Genugtuung?

Maximilian Beister: Wenn man am ersten Spieltag auf Schalke antritt, ist es natürlich positiv wenn man bei einer solch schweren Aufgabe etwas Zählbares mitnimmt. Das gibt Selbstvertrauen. Wir wollen uns nun aber nicht darauf ausruhen, sondern müssen die Leistung in der nächste Woche bestätigen.

Was trauen Sie der Mannschaft denn in diesem Jahr zu?

Maximilian Beister: Wir wollen besser abschneiden als im letzten Jahr. Was dabei herauskommt, wird man sehen.

EURE MEINUNG: Packt Beister in diesem Jahr beim HSV den Durchbruch?

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